Darlehensvertrag unter Privatleuten (Privatdarlehen)

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Ein Darlehensvertrag für Geld, das sich Privatpersonen leihen – unter Freunden, in der Familie oder zwischen Bekannten. Er hält den Betrag fest, die Auszahlung per Überweisung, den Zins oder die Zinslosigkeit, die Rückzahlung in einer Summe oder in Raten, die vorzeitige Rückzahlung, Verzugszinsen nach § 288 BGB und die Kündigungsfrist von drei Monaten nach § 488 BGB, wenn kein Termin vereinbart ist. Nur für private Darlehensgeber: Wer gewerblich Kredite vergibt, unterliegt dem Verbraucherkreditrecht. Keine Form vorgeschrieben – ausdrucken, beide unterschreiben, jeder erhält ein Exemplar.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

  • Darlehensgeber
  • Geburtsdatum des Darlehensgebers
  • Anschrift des Darlehensgebers
  • Darlehensnehmer
  • Geburtsdatum des Darlehensnehmers
  • Anschrift des Darlehensnehmers
  • Betrag
  • Betrag in Worten
  • Datum der Auszahlung des Darlehens
  • Bankverbindung des Darlehensnehmers (IBAN)
  • Jährlicher Zinssatz (0 %, wenn das Darlehen zinslos ist)
  • Zahlungsbedingungen
  • Vorzeitige Rückzahlung des Darlehens
  • Bankverbindung des Darlehensgebers
  • Zusätzliche Bedingungen
  • Ort
  • Datum

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Vorschau folgt in Kürze

Häufige Fragen

Braucht ein Privatdarlehen eine bestimmte Form oder einen Notar?
Nein. Ein Darlehen unter Privatleuten ist ohne Form wirksam, sogar mündlich (§ 488 BGB); es braucht keinen Notar, keine Anmeldung und keine Abgabe auf den Vertrag. Der schriftliche Vertrag dient dem Beweis: Er zeigt, dass das Geld geliehen und nicht geschenkt wurde, und zu welchen Bedingungen. Zahlen Sie den Betrag per Überweisung aus, damit die Auszahlung belegt ist; bei Barzahlung lassen Sie sich den Empfang quittieren.
Wann muss das Darlehen zurückgezahlt werden, wenn kein Termin vereinbart ist?
Dann wird es fällig, sobald der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer kündigt; die Kündigungsfrist beträgt drei Monate (§ 488 Abs. 3 Satz 1 und 2 BGB). Ein zinsloses Darlehen darf der Darlehensnehmer jederzeit ohne Kündigung zurückzahlen (§ 488 Abs. 3 Satz 3 BGB). Die Kündigung sollte nachweisbar zugehen, etwa durch einen Boten, der das Schreiben liest und den Einwurf bezeugt. Besser ist ein Termin oder ein Ratenplan im Vertrag: Wer dann nicht zahlt, ist ohne Mahnung in Verzug (§ 286 Abs. 2 Nr. 1 BGB).
Wie hoch dürfen die Zinsen bei einem Privatdarlehen sein?
Eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht, wohl aber die Grenze der Sittenwidrigkeit (§ 138 BGB): Ein Zins, der etwa doppelt so hoch ist wie der marktübliche oder ihn um rund 12 Prozentpunkte übersteigt, gilt in der Regel als wucherisch. Dann entfällt die Zinsabrede ganz – ein Gericht setzt sie nicht auf den Marktzins herab, wie das OLG Schleswig im Mai 2026 für ein privates Darlehen mit 200 % Jahreszins entschied. Wählen Sie deshalb einen Zins in der Nähe dessen, was Banken für vergleichbare Darlehen verlangen, oder 0 %.
Gilt für das Privatdarlehen das Verbraucherkreditrecht?
Nein, solange der Darlehensgeber eine Privatperson ist. Die Vorschriften über Verbraucherdarlehen (§§ 491 ff. BGB) gelten nur, wenn ein Unternehmer einem Verbraucher Geld leiht; dann verlangt das Gesetz die Schriftform, Pflichtangaben und ein Widerrufsrecht. Dieser Vertrag ist deshalb nur für private Darlehensgeber gedacht und hält fest, dass beide Seiten privat handeln. Wer gewerblich oder als Selbständiger beruflich Darlehen vergibt, kann ihn nicht verwenden; daran ändert auch die Reform des Verbraucherkreditrechts zum 20.11.2026 nichts.
Was ist bei einem zinslosen Darlehen in der Familie steuerlich zu beachten?
Das Finanzamt sieht im ersparten Zins eine Schenkung. Er wird mit 5,5 % des Betrags im Jahr bewertet (§ 15 Abs. 1 BewG), es sei denn, Sie weisen einen niedrigeren marktüblichen Zins für vergleichbare Darlehen nach (BFH, 31.07.2024, II R 20/22). Der Vorteil zählt bei der Schenkungsteuer gegen die Freibeträge, die je nach Verwandtschaftsgrad verschieden hoch sind. Vereinbaren Sie umgekehrt Zinsen, muss der Darlehensgeber sie als Kapitaleinkünfte versteuern.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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