Mitteilung der Schwangerschaft an den Arbeitgeber (Italien)
Italien · auf Italienisch · für Arbeitnehmer
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Für Beschäftigte in Italien während der Schwangerschaft: Der Brief teilt dem Arbeitgeber die Schwangerschaft mit, mit der Protokollnummer der ärztlichen Bescheinigung und dem errechneten Geburtstermin, sowie den gewählten Zeitraum des Mutterschaftsurlaubs. Er dauert fünf Monate: in der Regel zwei vor dem errechneten Termin und drei nach der Geburt, oder einen und vier, oder alle fünf danach, mit ärztlichen Bescheinigungen; das INPS zahlt 80 % des Lohns auf Online-Antrag oder über ein Patronato. Der Brief verlangt die Schutzrechte des Gesetzesdekrets 151/2001: keine gefährliche oder nächtliche Arbeit, bezahlte Freistellung für Untersuchungen, Kündigungsverbot. Auf Italienisch.
- Für die Verwendung in Italien
- Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2026
Veröffentlicht vonDocMuse
Wann Sie dieses Dokument brauchen
- Sie erwarten ein Kind und sind in Italien angestellt.
- Sie möchten Ihrem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen und sagen, wann der Mutterschaftsurlaub beginnt.
- Die ärztliche Schwangerschaftsbescheinigung ist verschickt, und Sie müssen nun den Arbeitgeber informieren.
- Sie arbeiten nachts oder körperlich schwer und wollen, dass der Arbeitgeber von der Schwangerschaft weiß.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Arbeitnehmer
- Anschrift des Arbeitnehmers
- Codice fiscale des Arbeitnehmers (italienische Steuernummer)
- Versandart (über dem Empfänger gedruckt)
- Arbeitgeber
- Postanschrift des Arbeitgebers (Straße und Hausnummer, PLZ und Ort in eigenen Zeilen)
- Ort
- Datum
- Einstellungsdatum
- Voraussichtlicher Geburtstermin
- Protokollnummer der elektronischen Schwangerschaftsbescheinigung
- Geplanter Beginn des Urlaubs (optional)
- Zeitraum des Mutterschaftsurlaubs
Häufige Fragen
- Wann teilt man dem Arbeitgeber in Italien die Schwangerschaft mit?
- Das Gesetz verlangt, dass die ärztliche Bescheinigung mit dem voraussichtlichen Geburtstermin vor Beginn des Mutterschaftsurlaubs beim Arbeitgeber und beim INPS ist (Art. 21 des Gesetzesdekrets 151/2001): Die Ärztin oder der Arzt übermittelt sie online, und Sie geben die Protokollnummer weiter. Früher Bescheid zu geben lohnt sich aber: Den Schutz vor gefährlicher Arbeit und Nachtarbeit und die Freistellung für Untersuchungen kann der Arbeitgeber nur anwenden, wenn er Bescheid weiß. Das Kündigungsverbot gilt dagegen ab Beginn der Schwangerschaft, auch wenn der Arbeitgeber nichts davon wusste (Art. 54).
- Wie lange dauert der Mutterschaftsurlaub in Italien, und wie wird er bezahlt?
- Fünf Monate: in der Regel die zwei Monate vor dem errechneten Termin und die drei Monate danach (Art. 16 des Gesetzesdekrets 151/2001). Mit Bescheinigungen eines Facharztes des staatlichen Gesundheitsdienstes und des Betriebsarztes kann man bis einen Monat vor der Geburt arbeiten und vier Monate danach nehmen (Art. 20) oder alle fünf Monate nach der Geburt nehmen (Art. 16 Abs. 1.1). Das INPS zahlt 80 % des Lohns (Art. 22); viele Tarifverträge stocken auf 100 % auf. Der Antrag geht online oder über ein Patronato an das INPS, vor Beginn des Urlaubs.
- Darf ein Arbeitgeber in Italien während der Schwangerschaft kündigen?
- Nein, außer in genau bestimmten Fällen: Die Kündigung ist vom Beginn der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag des Kindes verboten, außer bei schwerem Verschulden, das einen wichtigen Grund bildet, bei Einstellung des Betriebs, beim Ablauf eines befristeten Vertrags oder bei nicht bestandener Probezeit (Art. 54 des Gesetzesdekrets 151/2001); eine Kündigung entgegen dem Verbot ist nichtig. Für Hausangestellte gilt dieses Verbot nicht, dort gilt der Schutz des Tarifvertrags. Auch eine Eigenkündigung in dieser Zeit muss vom Arbeitsinspektorat bestätigt werden (Art. 55).
- Was muss der Arbeitgeber in Italien nach der Mitteilung der Schwangerschaft tun?
- Prüfen, ob die Tätigkeit verbotene oder gefährliche Arbeit umfasst, und gegebenenfalls andere Aufgaben zuweisen oder Bedingungen und Arbeitszeit ändern; ist das nicht möglich, das örtliche Arbeitsinspektorat unterrichten, das ein vorgezogenes Beschäftigungsverbot anordnen kann (Art. 7, 12 und 17 des Gesetzesdekrets 151/2001). Arbeit zwischen 24 und 6 Uhr ist bis zum ersten Geburtstag des Kindes ausgeschlossen (Art. 53), und für Vorsorgeuntersuchungen während der Arbeitszeit gibt es bezahlte Freistellung (Art. 14). Bei Schwangerschaftskomplikationen ordnet die örtliche Gesundheitsbehörde (ASL) das vorgezogene Beschäftigungsverbot an.
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- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
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