Antrag auf Nachteilsausgleich in der Schule
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Der Antrag an die Schulleitung auf einen Nachteilsausgleich für ein Kind mit Behinderung, chronischer Erkrankung oder einer Beeinträchtigung wie einer Lese-Rechtschreib-Schwäche: angepasste Bedingungen bei Klassenarbeiten und Prüfungen, etwa mehr Zeit, Pausen, ein eigener Raum oder Hilfsmittel, ohne dass die fachlichen Anforderungen sinken. Mit der Beschreibung, wie sich die Beeinträchtigung auswirkt, den beantragten Maßnahmen, dem Zeitraum und einer ärztlichen oder fachlichen Stellungnahme als Anlage. Die Regeln dafür erlässt jedes Land selbst; das Bundesland wählen Sie im Formular. Rechtzeitig vor den Prüfungen stellen.
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- Auswirkungen der Beeinträchtigung auf Prüfungen
- Beantragte Ausgleichsmaßnahmen
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Häufige Fragen
- Welche Nachweise braucht ein Antrag auf Nachteilsausgleich in der Schule?
- Eine ärztliche oder fachliche Stellungnahme, die beschreibt, wie sich die Beeinträchtigung auf Klassenarbeiten und Prüfungen auswirkt, und welche Maßnahmen empfohlen werden – für eine Zeitverlängerung möglichst mit einem Prozentsatz. Es kommt auf die Auswirkungen an, nicht auf die Diagnose; mehr Gesundheitsdaten als nötig muss der Antrag nicht enthalten. Ob die Schule auch eine Stellungnahme des schulpsychologischen Dienstes annimmt, regelt das Land.
- Wann sollte der Antrag auf Nachteilsausgleich in der Schule gestellt werden?
- Rechtzeitig vor der ersten Klassenarbeit oder Prüfung, für die der Ausgleich gelten soll, damit die Schule entscheiden und die Prüfung entsprechend vorbereiten kann; für Abschlussprüfungen können eigene Fristen gelten. Die Entscheidung ist ein Verwaltungsakt: Wird der Antrag ganz oder teilweise abgelehnt, können Sie dagegen vorgehen – wie und in welcher Frist, steht in der Rechtsbehelfsbelehrung.
- Senkt ein Nachteilsausgleich die Anforderungen in der Schule?
- Nein. Er passt die Bedingungen an, unter denen eine Leistung erbracht wird – etwa mehr Zeit, Pausen oder Hilfsmittel –, während die fachlichen Anforderungen gleich bleiben. Grundlage ist das Verbot, jemanden wegen einer Behinderung zu benachteiligen (Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG), und die Vorschriften des Landes, die sich in Voraussetzungen und Verfahren unterscheiden. Ob abweichend bewertet werden darf (Notenschutz), ist eine andere Frage, die jedes Land eigens regelt.
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- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
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