Antwort auf ein Mieterhöhungsverlangen: Zustimmung, Teilzustimmung oder Ablehnung (Deutschland)

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Die Antwort des Mieters auf ein Mieterhöhungsverlangen nach § 558 BGB: volle Zustimmung, Zustimmung zu einem Teil der Erhöhung oder Ablehnung, auf Wunsch mit Gründen. Zeit haben Sie bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang des Verlangens; stimmen Sie zu, schulden Sie die neue Miete ab dem dritten Monat (§ 558b BGB). Zu prüfen sind die ortsübliche Vergleichsmiete laut Mietspiegel, die Kappungsgrenze, die Wartefrist von 15 Monaten und die Begründung (§§ 558, 558a BGB). Nach einer Ablehnung kann der Vermieter binnen drei weiteren Monaten auf Zustimmung klagen. Ausdrucken, von allen Mietern unterschreiben und beweisbar übergeben.

  • Zuletzt aktualisiert: 27. Oktober 2026
  • Dokument auf Deutsch

Veröffentlicht vonDocMuse

Wann Sie dieses Dokument brauchen

  • Ihr Vermieter in Deutschland verlangt Ihre Zustimmung zu einer höheren Miete.
  • Die verlangte Mieterhöhung erscheint Ihnen zu hoch und Sie wollen nur einem Teil zustimmen.
  • Die Frist für Ihre Antwort auf das Mieterhöhungsschreiben läuft bald ab.
  • Sie wollen der Mieterhöhung schriftlich zustimmen oder sie begründet ablehnen.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

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  • Neue Miete
  • Nettokaltmiete, der Sie zustimmen, in Euro (nur bei Teilzustimmung)
  • Erhöhte Miete ab (Beginn des dritten Kalendermonats nach Zugang)
  • Gründe für die Ablehnung oder Teilzustimmung, z. B. Mietspiegel, Kappungsgrenze, Wartefrist (freiwillig)

Häufige Fragen

Bis wann muss ich auf ein Mieterhöhungsverlangen in Deutschland antworten?
Bis zum Ablauf des zweiten Kalendermonats nach Zugang des Verlangens: Geht es im Oktober zu, endet die Frist am 31. Dezember (§ 558b Abs. 2 BGB). Stimmen Sie zu, schulden Sie die erhöhte Miete ab Beginn des dritten Kalendermonats nach Zugang (§ 558b Abs. 1 BGB), im Beispiel ab dem 1. Januar. Schweigen ist keine Zustimmung; der Vermieter kann dann innerhalb von drei weiteren Monaten auf Zustimmung klagen. Statt zu antworten können Sie auch außerordentlich kündigen (§ 561 BGB) – das ist ein eigenes Schreiben, die Kündigung des Mietvertrags durch den Mieter.
Wann kann ein Mieter in Deutschland einer Mieterhöhung ganz oder teilweise widersprechen?
Wenn die Voraussetzungen des § 558 BGB nicht oder nicht ganz erfüllt sind: Die neue Miete übersteigt die ortsübliche Vergleichsmiete, etwa laut Mietspiegel; die Miete war bei Wirksamwerden noch keine 15 Monate unverändert; die Erhöhung übersteigt in drei Jahren 20 Prozent oder 15 Prozent, wo eine Landesverordnung das bestimmt (Kappungsgrenze); oder das Verlangen ist nicht begründet oder verschweigt die Werte eines qualifizierten Mietspiegels (§ 558a BGB). Bei einer Staffel- oder Indexmiete ist eine Erhöhung nach § 558 BGB ausgeschlossen. Einem berechtigten Teil können Sie zustimmen und den Rest ablehnen.
Wie stimme ich einer Mieterhöhung in Deutschland zu, und was gilt bei mehreren Mietern?
Eine Form schreibt das Gesetz für die Zustimmung nicht vor; auch die mehrmalige vorbehaltlose Zahlung der neuen Miete kann als Zustimmung gelten. Zum Nachweis antworten Sie besser schriftlich: ausdrucken, unterschreiben und so übergeben, dass Sie den Zugang belegen können, etwa persönlich gegen Empfangsbestätigung oder durch einen Boten. Haben mehrere Personen den Mietvertrag unterschrieben, müssen alle zustimmen, und jede unterschreibt die Antwort. Eine Zustimmung unter Bedingungen kann als Ablehnung gelten – stimmen Sie deshalb eindeutig einem bestimmten Betrag zu.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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