Immobilien: Vorlagen und Formulare
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Nachtrag zum Mietvertrag über eine Änderung der Miete (Rumänien)
Der Nachtrag, mit dem Vermieter und Mieter die Miete in einem bestehenden rumänischen Mietverhältnis ändern. Die Miete kann nicht einseitig erhöht werden: Der neue Betrag, das Datum, ab dem er gilt, und die Bestätigung, dass der übrige Vertrag bestehen bleibt, werden von beiden unterschrieben. Der Vermieter registriert die Änderung innerhalb von 30 Tagen mit dem Formular C168 bei der rumänischen Steuerverwaltung ANAF.
Unbefristeter Mietvertrag für eine Wohnung (Rumänien)
Ein rumänischer Wohnraummietvertrag zwischen Privatpersonen ohne Enddatum: Miete, Kaution, Nebenkosten, die Pflichten jeder Seite und ein Übergabeprotokoll. Jede Seite kann ihn schriftlich mit einer Frist von mindestens 60 Tagen kündigen, und die Miete ändert sich nur durch einen unterschriebenen Nachtrag. Er sieht die Registrierung bei der rumänischen Steuerverwaltung ANAF innerhalb von 30 Tagen vor (Formular C168), die ihn zu einem Vollstreckungstitel für die Miete macht.
Kündigung des Mietvertrags durch den Vermieter (Rumänien)
Die Mitteilung, mit der ein Vermieter ein rumänisches Wohnraummietverhältnis beendet. Ein unbefristeter Vertrag kann mit einer Frist von mindestens 60 Tagen gekündigt werden, ein befristeter nur, wenn der Vertrag es erlaubt, und nur für den Wohnbedarf des Vermieters oder seiner Familie. Die Kündigung nennt den Grund, das Enddatum und die Art, wie Wohnung und Schlüssel zurückgegeben werden.
Meldung an den Verwalter der Eigentümergemeinschaft (Bulgarien)
Für Undichtigkeiten in den Gemeinschaftsbereichen, kaputte Beleuchtung, einen ausgefallenen Aufzug, Verschmutzung oder wiederholte Verstöße gegen die Hausordnung. Der Unterschied zwischen Gemecker und einer Meldung besteht darin, dass die Meldung datiert ist und das Problem konkret beschreibt – seit wann, wo genau und welchen Schaden es verursacht. Die Pflicht des Verwalters zu handeln beginnt mit ihrem Zugang, nicht mit der ersten Klage im Treppenhaus.
Mängelanzeige für eine Mietwohnung mit Antrag auf Mietminderung (Rumänien)
Die Mitteilung, mit der ein Mieter in Rumänien den Vermieter über Mängel der Wohnung informiert – eine defekte Installation, Undichtigkeiten, eine Heizung, die nicht funktioniert – und ihn auffordert, sie bis zu einem bestimmten Datum zu beheben. Da die Mängel die Nutzung der Wohnung einschränken, verlangt sie auch eine verhältnismäßige Mietminderung, gestützt auf die Gewährleistung des Vermieters nach Art. 1790–1791 des rumänischen Zivilgesetzbuchs.
Mietvertrag für ein Zimmer (Rumänien)
Für die Vermietung eines einzelnen Zimmers in einer rumänischen Wohnung – einer, in der der Eigentümer selbst wohnt oder in der auch andere Zimmer vermietet werden. Der Vertrag beschreibt das Zimmer, die gemeinsam genutzten Bereiche und die Hausordnung, legt fest, wie die Nebenkosten aufgeteilt werden, und knüpft die Kaution an ein Übergabeprotokoll. Wie jeder rumänische Mietvertrag wird er innerhalb von 30 Tagen bei der Steuerverwaltung ANAF registriert.
Befristeter Mietvertrag für eine Wohnung (Rumänien)
Ein rumänischer Wohnraummietvertrag zwischen Privatpersonen für einen festen Zeitraum: Miete und Zahltag, Kaution, Nebenkosten, die Pflichten jeder Seite und ein Übergabeprotokoll bei der Übergabe und bei der Rückgabe der Wohnung. Er sieht die Registrierung bei der rumänischen Steuerverwaltung ANAF innerhalb von 30 Tagen vor (Formular C168) – danach ist er nach Art. 1798 des rumänischen Zivilgesetzbuchs ein Vollstreckungstitel für die Miete – sowie die vorzeitige Kündigung mit der gesetzlich vorgeschriebenen Frist von 60 Tagen.
Gewerbemietvertrag (Bulgarien)
Für ein Ladenlokal, ein Atelier, ein Lager oder ein Büro. Vom Wohnraummietvertrag unterscheidet ihn der Zweck: Die Räume werden für eine bestimmte Tätigkeit gemietet, die Genehmigungen für diese Tätigkeit sind Sache des Mieters, und Verbesserungen, die der Mieter vornimmt, müssen vorab vereinbart werden – sonst verbleiben sie beim Objekt und werden nicht vergütet. Der Vertrag regelt alle drei Punkte gesondert.
Übergabeprotokoll beim Einzug in eine Mietwohnung (Rumänien)
Das Protokoll beim Einzug, wenn der Vermieter dem Mieter eine rumänische Mietwohnung übergibt: der Zustand jedes Raums, die übergebene Einrichtung, die Zählerstände für Strom, Gas, Wasser und Heizung, die Zahl der Schlüssel und sichtbare Mängel. Es ist eine Anlage zum Mietvertrag und der wichtigste Nachweis für den Zustand der Wohnung zu Beginn – derjenige, der beim Auszug entscheidet, was von der Kaution einbehalten werden darf.
Kündigung der bisherigen Miethöhe – Mieterhöhung (Polen)
Eine Mieterhöhung für eine Wohnung in Polen so, wie das Gesetz es verlangt: nicht als „Erhöhungsmitteilung“, sondern als schriftliche Kündigung der bisherigen Miethöhe mit einer Frist von drei Monaten (oder einer längeren nach dem Vertrag) zum Ende eines Kalendermonats. Das Schreiben nennt die neue Miete und den Tag, ab dem sie gilt, und informiert den Mieter über seine Rechte – das ist ihm gegenüber fair und macht die Erhöhung leichter zu verteidigen.
Übergabeprotokoll für eine Wohnung – Einzug (Polen)
Das Protokoll, das am Tag der Übergabe einer Wohnung in Polen an den Mieter erstellt wird: der Zustand der Wohnung, ihre Einrichtung, die Zählerstände für Strom, Gas, Wasser und Heizung, die übergebenen Schlüssel und festgestellte Mängel, von beiden Seiten unterschrieben. Bei der Rückgabe wird der Zustand der Wohnung mit diesem Protokoll verglichen – und das entscheidet, welche Schäden während der Mietzeit entstanden sind und was daher von der Kaution abgezogen werden darf.
Außergerichtliche Kündigung des Vermieters mit Aufforderung zur Herausgabe der Wohnung (Griechenland)
Die außergerichtliche Erklärung (εξώδικη δήλωση) eines griechischen Vermieters, die einen Wohnraummietvertrag beendet und den Mieter zur Herausgabe der Wohnung auffordert: wegen Mietrückständen (Art. 597 des griechischen Zivilgesetzbuchs), zum Ende der Laufzeit oder als Kündigung eines unbefristeten Vertrags nach drei Jahren (Art. 609). Sie ist der Weg zur Räumungsanordnung (Art. 637 der griechischen Zivilprozessordnung), die seit 2026 ein Rechtsanwalt erlässt, und zählt nur, wenn ein Gerichtsvollzieher sie zustellt – Briefe und E-Mails genügen nicht. Bei Mietrückständen fordert sie Zahlung binnen 15 Tagen; zum Laufzeitende muss sie mindestens drei Monate vorher zugestellt werden.
Außergerichtliche Aufforderung zur Rückzahlung der Mietkaution (Griechenland)
Die außergerichtliche Aufforderung (εξώδικη πρόσκληση), mit der ein ehemaliger Mieter in Griechenland vom Vermieter die Rückzahlung der Kaution verlangt. Das Gesetz legt weder die Höhe noch eine Frist fest – das tut der Mietvertrag –, und die Schadensersatzansprüche des Vermieters verjähren sechs Monate nach der Rückgabe der Wohnung (Art. 602 des griechischen Zivilgesetzbuchs). Die Aufforderung setzt eine Frist von zehn Tagen, bringt den Vermieter in Verzug und wird von einem Gerichtsvollzieher zugestellt, sodass der Zustellungsbericht Inhalt und Datum beweist, bevor eine Zahlungsanordnung beantragt wird.
Rückgabeprotokoll beim Auszug am Ende des Mietverhältnisses (Rumänien)
Das Protokoll beim Auszug, wenn der Mieter eine rumänische Mietwohnung zurückgibt: ihr Zustand, Schäden über die normale Abnutzung hinaus, die Zählerstände, die zurückgegebenen Schlüssel und die Kaution – der gezahlte Betrag, wie viel einbehalten wird und warum, und wann der Rest zurückgezahlt wird. Von beiden Seiten unterschrieben, schließt es das Mietverhältnis ab, ohne dass ungeschriebene Ansprüche offenbleiben.
Kündigung des Wohnungsmietvertrags durch den Vermieter (Polen)
Die Kündigung eines polnischen Wohnungsmietverhältnisses mit einer Frist von einem Monat zum Ende eines Kalendermonats, aus den Gründen des Art. 11 Abs. 2 des polnischen Mieterschutzgesetzes: Rückstände nach schriftlicher Warnung, vertragswidrige Nutzung trotz Abmahnung, Untervermietung ohne Zustimmung. Das Schreiben nennt den Grund, denn ohne ihn ist die Kündigung nichtig. Ein Eigentümer, der selbst einziehen will, stützt sich auf einen anderen Grund mit längeren Fristen – dafür ist dieses Dokument nicht gedacht.
Antrag auf Einberufung einer Eigentümerversammlung (Bulgarien)
Beruft der Verwalter keine Versammlung ein, können die Eigentümer sie schriftlich verlangen. Der Antrag muss die Unterschriften ausreichend vieler Eigentümer tragen und eine fertige Tagesordnung enthalten – über Punkte, die nicht angekündigt wurden, kann eine Versammlung nicht beschließen. Beruft der Verwalter die Versammlung nicht rechtzeitig ein, dürfen die Antragsteller sie selbst einberufen.
Mitteilung an einen Nachbarn über verursachte Schäden (Bulgarien)
Ein Wasserschaden von oben ist der häufigste Streit unter Nachbarn und wird fast immer aus dem Gedächtnis geführt, weil niemand etwas aufgeschrieben hat. Diese Mitteilung datiert das Ereignis, beschreibt den Schaden und lädt den Nachbarn zu einer gemeinsamen Besichtigung ein – und schon die Weigerung, zu erscheinen, ist eine Tatsache, die später zählt. Ist ein Versicherer beteiligt, fragt er Sie als Erstes nach einer schriftlichen Mitteilung.
Mitteilung an den Mieter über eine Mietänderung (Bulgarien)
Ein Vermieter kann die Miete nicht erhöhen, indem er es beschließt und am Telefon erwähnt – die Höhe ist im Mietvertrag vereinbart, und ihre Änderung braucht eine Einigung, also einen Nachtrag. Diese Mitteilung bringt den Vorschlag zu Papier: ab welchem Datum, von welchem auf welchen Betrag, aus welchem Grund und bis wann der Mieter antworten soll. Sie ist der erste Schritt, nicht der letzte.
Mietquittung (Bulgarien)
Bar gezahlte Miete ohne Quittung lässt sich nicht beweisen. Die Quittung bestätigt, für welchen Zeitraum gezahlt wurde, wie viel davon Miete und wie viel Nebenkosten waren und dass die Verpflichtungen für diesen Zeitraum erfüllt sind. Der Vermieter stellt sie bei Erhalt des Geldes aus, der Mieter bewahrt sie auf.
Mietvertrag für Wohnraum (Bulgarien)
Der vollständige Mietvertrag zwischen Privatpersonen: was vermietet wird, für wie lange, zu welcher Miete, wer die Nebenkosten trägt und wie der Vertrag endet. Die Kaution ist an ein Übergabeprotokoll geknüpft – das Einzige, was später einen Streit darüber entscheidet, wem sie zusteht. Der Vertrag sieht ein Protokoll sowohl beim Einzug als auch beim Auszug vor.
Kündigung eines Mietvertrags (Bulgarien)
Die schriftliche Kündigung, mit der ein Vermieter oder ein Mieter das Mietverhältnis beendet. Sie funktioniert von beiden Seiten aus – Sie geben an, wer von beiden Sie sind. Es gilt die Kündigungsfrist aus Ihrem eigenen Vertrag; das Beendigungsdatum berechnet sich ab dem Zugang, nicht ab der Unterschrift. Stellen Sie die Kündigung so zu, dass Sie beweisen können, wann sie eingegangen ist.
Übergabeprotokoll und Inventarliste beim Einzug (Zypern)
Das Protokoll, das Vermieter und Mieter in Zypern bei der Übergabe der Wohnung unterschreiben: der Zustand jedes Raums, eine Inventarliste der Möbel und Geräte, die Zählerstände für Strom und Wasser, die Schlüssel und die bereits vorhandenen Mängel. Weil die Kaution in Zypern nicht gesetzlich, sondern im Mietvertrag geregelt ist, entscheidet dieses Protokoll am Ende, was ein Schaden und was gewöhnliche Abnutzung ist. Fotos vom selben Tag ergänzen es.
Befristeter Wohnraummietvertrag (Griechenland)
Ein befristeter griechischer Wohnraummietvertrag zwischen Privatpersonen: Wohnung, Miete und jährliche Anpassung, Kaution, Nebenkosten, Pflichten beider Seiten, Protokolle bei Ein- und Auszug. Er beachtet die dreijährige Mindestdauer des griechischen Rechts (Gesetz 1703/1987) für den Hauptwohnsitz, gibt dem Mieter eine Klausel zum vorzeitigen Auszug, die das Gesetz sonst nicht kennt und in der der Vermieter auf die restliche Miete verzichtet, lässt den Vermieter den Vertrag mit beiden Steuernummern bei der Steuerbehörde (ΑΑΔΕ, über myAADE) melden und die Miete nur auf sein Bankkonto zahlen, wie es Gesetz 5222/2025 verlangen wird (laut jüngster Behördenentscheidung ab 1. Juli 2027).
Aufforderung zur Rückzahlung der Mietkaution (Rumänien)
Das Schreiben, mit dem ein ehemaliger Mieter in Rumänien eine Kaution zurückfordert, die der Vermieter nicht zurückgezahlt hat. Es ist als förmliche Zahlungsaufforderung nach Art. 1015 der rumänischen Zivilprozessordnung abgefasst – mit 15 Tagen Zahlungsfrist –, sodass es, per Einschreiben mit Inhaltsangabe und Rückschein versandt, den Weg zu einer gerichtlichen Zahlungsanordnung öffnet, wenn das Geld nicht zurückgezahlt wird.