Auskunftsbegehren nach Art 15 DSGVO – Datenschutz-Auskunft (Österreich)

Österreich
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Daten und Datenschutz
Antrag
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Ihr Auskunftsbegehren an ein Unternehmen, einen Verein oder eine Stelle in Österreich: ob und welche Daten über Sie verarbeitet werden, zu welchen Zwecken, woher sie stammen, an wen sie gehen und wie lange sie gespeichert werden, mit einer kostenlosen Kopie (Art 15 DSGVO). Die Antwort ist binnen eines Monats fällig, verlängerbar um zwei Monate mit Begründung (Art 12 Abs 3 DSGVO). Bleibt sie aus, können Sie Beschwerde bei der Datenschutzbehörde erheben (§ 24 DSG), die dafür ein eigenes Formular kostenlos bereitstellt. Keine Ausweiskopie als Bedingung.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

  • Antragsteller
  • Anschrift des Antragstellers
  • Verantwortlicher für die Datenverarbeitung
  • Postanschrift des Verantwortlichen (aus der Datenschutzerklärung)
  • Ort
  • Datum
  • Kundennummer
  • Wie die Auskunft übermittelt werden soll
  • E-Mail
  • Geburtsdatum

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Häufige Fragen

Wie lange hat ein Unternehmen in Österreich Zeit, auf ein Auskunftsbegehren zu antworten?
Unverzüglich, spätestens binnen eines Monats nach Eingang. Bei komplexen oder zahlreichen Anträgen kann die Frist um zwei weitere Monate verlängert werden; darüber muss der Verantwortliche Sie binnen des ersten Monats mit Gründen informieren (Art 12 Abs 3 DSGVO). Die erste Kopie der Daten ist kostenlos (Art 15 Abs 3 DSGVO). Eine Form ist nicht vorgeschrieben; Ihr Schreiben belegt, was Sie verlangt haben und wann es eingegangen ist.
Was kann ich in Österreich tun, wenn ich keine oder eine unvollständige Datenauskunft erhalte?
Sie können Beschwerde bei der Datenschutzbehörde in Wien erheben (§ 24 DSG); sie ist die eine Aufsichtsbehörde für ganz Österreich. Auf ihrer Website stellt sie dafür ein Formular bereit; eine formlose Beschwerde ist ebenfalls möglich. Legen Sie Ihr Auskunftsbegehren, den Nachweis seines Eingangs und eine allfällige Antwort bei. Warten Sie nicht zu lange: Die Beschwerde ist binnen eines Jahres, nachdem Sie vom Verstoß erfahren haben, einzubringen (§ 24 Abs 4 DSG).
Muss ich einem Auskunftsbegehren in Österreich eine Ausweiskopie beilegen?
Nicht von vornherein. Der Verantwortliche darf zusätzliche Angaben zur Identität nur verlangen, wenn er begründete Zweifel daran hat (Art 12 Abs 6 DSGVO). Das Dokument nennt Ihr Geburtsdatum und, wenn vorhanden, Ihre Kundennummer und bietet an, weitere Angaben nachzureichen. Senden Sie das Begehren von der E-Mail-Adresse oder von der Anschrift, die das Unternehmen bereits von Ihnen kennt; das erleichtert die Zuordnung.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

DocMuse verkauft Dokumente, keine Rechtsberatung. Ob ein Dokument akzeptiert wird, hängt immer von den Regeln des Empfängers und dem Recht vor Ort ab.

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