Kündigung Fitnessstudio-Vertrag oder Abo – Zeitschrift, Mitgliedschaft, Streaming (Österreich)
Veröffentlicht vonDocMuse
Kündigungsschreiben für den Vertrag mit dem Fitnessstudio und für laufende Abos in Österreich – Zeitschrift, Mitgliedschaft, Streaming oder Lieferabo. Sie kündigen ordentlich zum nächstmöglichen Termin, bei einem Zeitschriften- oder Lieferabo nach § 15 KSchG mit zwei Monaten Frist zum Ende des ersten Jahres und danach jedes Halbjahres, aus wichtigem Grund wie Krankheit oder Schwangerschaft, oder zum ursprünglichen Vertragsende, wenn Sie vor einer automatischen Verlängerung nicht erinnert wurden (§ 6 Abs 1 Z 2 KSchG). Mit Widerruf des Einziehungsauftrags und Bitte um Bestätigung des Endtermins.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Kunde
- Anschrift des Kunden
- Anbieter
- Anschrift des Vertragspartners (laut Vertrag oder Impressum)
- Ort
- Datum
- Kundennummer
- Vertragsnummer
- Art der Kündigung (Vertrag oder Abo)
- Vertrag oder Abo (zB Fitnessstudio, Zeitschrift, Streaming)
- Datum des Vertrags
- Geburtsdatum
- Grund
- Beilagen
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Dieses Dokument wird für Sie erstellt. Ihre Angaben werden eingetragen, und das fertige PDF gehört Ihnen.
Häufige Fragen
- Wie lange darf mich ein Fitnessstudio in Österreich vertraglich binden?
- Eine feste gesetzliche Höchstdauer gibt es nicht. Die Gerichte prüfen die Bindung im Einzelfall nach § 6 Abs 1 Z 1 KSchG: Ein Kündigungsverzicht über 24 oder 36 Monate ist unwirksam; eine erste Kündigung nach zwölf Monaten und danach halbjährlich hat der OGH einmal gebilligt (5 Ob 205/13b), später aber auch Bindungen von 16 und zwölf Monaten beanstandet. Eine Kündigung aus wichtigem Grund, etwa bei schwerer Krankheit, muss immer möglich sein.
- Gilt die Kündigungsregel des § 15 KSchG in Österreich auch für mein Abo?
- § 15 KSchG gilt für Verträge über wiederkehrende Lieferungen oder Werkleistungen, die länger als ein Jahr oder unbefristet laufen – typisch ein Zeitschriftenabo. Sie können dann mit zwei Monaten Frist zum Ende des ersten Jahres und danach zum Ende jedes Halbjahres kündigen. Auf ein Fitnessstudio wendet der OGH § 15 KSchG nicht unmittelbar an, weil der Vertrag überwiegend Bestandcharakter hat (5 Ob 205/13b); dort zählt, ob die Bindung angemessen ist. Ob die Regel ein Streaming-Abo erfasst, ist nicht abschließend geklärt; im Dokument wählen Sie den Weg selbst, und es kündigt hilfsweise zum nächstmöglichen Termin.
- Verlängert sich mein Abo in Österreich automatisch, wenn ich nicht kündige?
- Nur wenn der Vertrag das vorsieht und das Unternehmen Sie zu Beginn der Frist, in der Sie widersprechen können, besonders auf die Bedeutung Ihres Schweigens hingewiesen hat und Ihnen dafür eine angemessene Frist bleibt (§ 6 Abs 1 Z 2 KSchG). Fehlt dieser Hinweis, endet der Vertrag zum ursprünglich vereinbarten Termin. Dann wählen Sie im Dokument die Kündigung zum ursprünglichen Vertragsende und senden es unterschrieben und eingeschrieben ab.
- Gibt es für die Kündigung eines Fitnessstudios oder Abos auch kostenlose Musterbriefe?
- Ja. Die Arbeiterkammer und der Verein für Konsumenteninformation (VKI) stellen auf ihren Websites für viele Verbraucheranliegen kostenlose Musterbriefe bereit, und Sie können ebenso gut einen davon verwenden. Dieses Dokument füllen Sie online aus; es enthält die Angaben und Rechtsgrundlagen, die für diesen Fall in Österreich gelten, und wird als fertiges PDF geliefert.
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
DocMuse verkauft Dokumente, keine Rechtsberatung. Ob ein Dokument akzeptiert wird, hängt immer von den Regeln des Empfängers und dem Recht vor Ort ab.
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