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Letzte Mahnung vor der Betreibung, auf Italienisch (Schweiz)

Schweiz · auf Italienisch · für Gläubiger

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12 Fragen · etwa 5 Min.

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Für Gläubiger in der Schweiz, Private wie Firmen, auf Italienisch: fordert den Schuldner ein letztes Mal auf, eine fällige Forderung bis zu einem Datum zu bezahlen, nennt Grund, Betrag, Konto und den Verzugszins von 5 % (Art. 104 OR) und kündigt sonst das Betreibungsbegehren (domanda d’esecuzione) an. Dieses stellen Sie danach beim Betreibungsamt, auf dessen Formular, über www.sportellodelleesecuzioni.ch oder EasyGov.swiss; das Schreiben ersetzt es nicht. Eingeschrieben senden und eine Kopie behalten.

  • Zuletzt aktualisiert: 4. November 2026

Veröffentlicht vonDocMuse

Wann Sie dieses Dokument brauchen

  • Ein Kunde im Tessin bezahlt Ihre Rechnung trotz mehrerer Erinnerungen nicht.
  • Sie haben einem Bekannten in der Schweiz Geld geliehen, und er zahlt es zum vereinbarten Termin nicht zurück.
  • Sie wollen dem Schuldner eine letzte Chance geben, bevor Sie ans Betreibungsamt gelangen.
  • Sie brauchen einen schriftlichen Beleg, dass Sie die Zahlung mit klarer Frist verlangt haben.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

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  • In Verzug seit (Tag nach dem Verfalltag oder Erhalt der ersten Mahnung)

Häufige Fragen

Braucht es vor einer Betreibung im Tessin eine letzte Mahnung?
Nein: In der Schweiz kann man ohne Mahnung betreiben. Die Mahnung hat aber Folgen: Ist kein Verfalltag vereinbart, kommt der Schuldner erst mit ihr in Verzug und schuldet ab dann 5 % Verzugszins (Art. 102 und 104 OR). Sie gibt ihm eine letzte Gelegenheit, und das Einschreiben beweist, dass Sie gemahnt haben. Üblich ist eine Frist von zehn bis dreissig Tagen.
Wo und wie stellt man im Tessin danach das Betreibungsbegehren?
Beim Betreibungsamt am Wohnsitz oder Sitz des Schuldners (Art. 46 SchKG), schriftlich oder mündlich (Art. 67 SchKG): auf dem Formular des Bundesamts für Justiz, für den Gläubiger freiwillig, das sich online auf www.sportellodelleesecuzioni.ch ausfüllen und versenden lässt, oder über EasyGov.swiss. Im Tessin hat das Ufficio di esecuzione Ämter in Bellinzona, Locarno, Lugano und Mendrisio. Die Gebühr für den Zahlungsbefehl richtet sich nach dem Betrag (Art. 16 GebV SchKG); Sie schiessen sie vor, und sie wird dem Schuldner belastet (Art. 68 SchKG).
Was kann ein Gläubiger in der Schweiz tun, wenn der Schuldner Rechtsvorschlag erhebt?
Die Betreibung steht still, bis der Rechtsvorschlag beseitigt ist: mit einem vollstreckbaren Entscheid durch definitive, mit einer unterschriebenen Schuldanerkennung durch provisorische Rechtsöffnung beim Gericht (Art. 80 und 82 SchKG), sonst durch Klage, meist zuerst bei der Schlichtungsbehörde (Art. 79 SchKG). Die Fortsetzung ist innert eines Jahres seit der Zustellung zu verlangen; während des Verfahrens ruht die Frist (Art. 88 Abs. 2 SchKG). Bleiben Sie untätig, kann der Schuldner nach drei Monaten verlangen, dass die Betreibung Dritten nicht mehr bekannt gegeben wird.
Darf ein Gläubiger in der Schweiz Mahn- oder Inkassospesen auf die Forderung schlagen?
Von Gesetzes wegen schuldet der säumige Schuldner 5 % Verzugszins (Art. 104 OR) und die Kosten einer Betreibung (Art. 68 SchKG). Pauschale Mahn- oder Inkassospesen können Sie nur verlangen, wenn sie vereinbart sind, etwa in Ihren Geschäftsbedingungen; deshalb verlangt der Brief keine. Einen weiteren Schaden müssten Sie belegen (Art. 106 OR).

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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