Belegeinsicht und Einwendungen gegen die Betriebskostenabrechnung (Österreich)
Veröffentlicht vonDocMuse
Das Schreiben an Vermieter oder Hausverwaltung, wenn die jährliche Betriebskostenabrechnung Fragen aufwirft: Es ersucht um Einsicht in Rechnungen, Verträge und Aufteilung, hält die Positionen fest, die Sie schon jetzt beanstanden, verlangt eine berichtigte Abrechnung und zahlt eine strittige Nachforderung nur unter Vorbehalt. Ist das MRG zur Gänze anzuwenden, ist bis 30. Juni abzurechnen und Belegeinsicht zu gewähren (§ 21 Abs 3 MRG); die Überprüfung bei Schlichtungsstelle oder Bezirksgericht bleibt vorbehalten. Für alle Bundesländer.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Mieter (Name mit akademischem Grad, falls vorhanden)
- Anschrift des Mieters
- Vermieter (Name mit akademischem Grad, falls vorhanden, oder Firma)
- Postanschrift des Vermieters (Straße, darunter PLZ und Ort)
- Ort
- Datum
- Anschrift der Wohnung (mit Stiege und Tür)
- Datum des Vertrags
- Abrechnungszeitraum
- Datum der Betriebskostenabrechnung
- Eingangsdatum
- Gilt § 21 MRG (Mietrechtsgesetz zur Gänze anwendbar) oder nur der Mietvertrag?
- Beanstandete Positionen und Gründe
Vorschau
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Häufige Fragen
- Bis wann muss der Vermieter in Österreich die Betriebskosten abrechnen?
- Ist das Mietrechtsgesetz zur Gänze anzuwenden, rechnet der Vermieter die Betriebskosten und öffentlichen Abgaben eines Kalenderjahres bis zum 30. Juni des Folgejahres ab, legt die Abrechnung im Haus zur Einsicht auf und gewährt den Hauptmietern in geeigneter Weise Einsicht in die Belege (§ 21 Abs 3 MRG); elektronische Belege genügen, wenn die Einsicht gleichwertig ist. Gilt § 21 MRG für Ihr Mietverhältnis nicht, sehen Sie im Mietvertrag nach, was er zur Abrechnung vereinbart.
- Wie prüfe ich in Österreich eine Betriebskostenabrechnung?
- Vergleichen Sie jede Position mit dem Vorjahr, dem Aufteilungsschlüssel und Ihrer Nutzfläche und sehen Sie sich die Rechnungen an – dafür ist die Belegeinsicht da. Dieses Schreiben ersucht um Einsicht und hält fest, was Sie schon jetzt beanstanden. Ist das MRG zur Gänze anzuwenden, kann die Abrechnung auf Antrag von der Schlichtungsstelle, wo es eine gibt, oder vom Bezirksgericht überprüft werden (§ 37 Abs 1 MRG); Mietervereinigung und Arbeiterkammer helfen bei der Prüfung.
- Muss ich in Österreich eine Nachzahlung aus der Betriebskostenabrechnung zahlen, die ich beanstande?
- Betriebskosten sind Teil des Mietzinses (§ 15 MRG). Wer eine Nachforderung nicht zahlt, gerät in Rückstand, der zu einer Kündigung führen kann (§ 30 Abs 2 Z 1 MRG). Sicherer ist es daher, den beanstandeten Teil unter ausdrücklichem Vorbehalt der Rückforderung zu zahlen und ihn zurückzuverlangen, wenn sich die Abrechnung als falsch erweist; das Schreiben erklärt diesen Vorbehalt.
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
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