Antrag auf Teilzeit oder Brückenteilzeit

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Der Antrag, mit dem Sie Ihre Arbeitszeit dauerhaft nach § 8 TzBfG oder als Brückenteilzeit für ein bis fünf Jahre nach § 9a TzBfG verringern – mit bisheriger und gewünschter Wochenarbeitszeit, Beginn, bei Brückenteilzeit dem Ende und der gewünschten Verteilung auf die Wochentage. Er geht in Textform spätestens drei Monate vor Beginn an den Arbeitgeber; lehnt dieser nicht spätestens einen Monat vorher in Textform ab, verringert sich die Arbeitszeit wie beantragt. Voraussetzung: mehr als sechs Monate Beschäftigung und mehr als 15 Arbeitnehmer, für die Brückenteilzeit mehr als 45.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

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  • Anschrift des Arbeitnehmers
  • Arbeitgeber
  • Postanschrift des Arbeitgebers (Straße und Hausnummer, PLZ und Ort in eigenen Zeilen)
  • Ort
  • Datum
  • Personalnummer
  • Art der Verringerung (Teilzeit oder Brückenteilzeit)
  • Einstellungsdatum
  • Derzeitige Arbeitszeit
  • Gewünschte Arbeitszeit
  • Beginn
  • Ende der Brückenteilzeit
  • Gewünschte Verteilung der Arbeitszeit auf die Wochentage

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Häufige Fragen

Wer hat Anspruch auf Teilzeit nach § 8 TzBfG?
Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, wenn der Arbeitgeber – ohne Auszubildende gerechnet – in der Regel mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigt (§ 8 Abs. 1 und 7 TzBfG). Einen Grund müssen Sie nicht angeben. Der Arbeitgeber kann nur aus betrieblichen Gründen ablehnen, etwa wenn die Verringerung die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht (§ 8 Abs. 4 TzBfG).
Wie früh und in welcher Form muss der Teilzeitantrag gestellt werden?
Spätestens drei Monate vor dem gewünschten Beginn, in Textform (§ 8 Abs. 2 TzBfG): Eine E-Mail genügt, ein unterschriebener Brief ebenso. Geben Sie den Umfang der Verringerung an und möglichst auch die gewünschte Verteilung auf die Wochentage. Liegt der Beginn zu früh, beantragt dieses Schreiben die Verringerung hilfsweise zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Heben Sie einen Nachweis auf, wann der Antrag zugegangen ist – von diesem Tag an laufen die Fristen.
Was passiert, wenn der Arbeitgeber auf den Teilzeitantrag nicht reagiert?
Der Arbeitgeber muss seine Entscheidung spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn in Textform mitteilen. Lehnt er bis dahin nicht in Textform ab und haben Sie sich nicht anders geeinigt, verringert sich die Arbeitszeit im beantragten Umfang, und die gewünschte Verteilung gilt als festgelegt (§ 8 Abs. 5 TzBfG). Eine nur mündliche Ablehnung genügt nicht. Nach einer berechtigten Ablehnung können Sie eine erneute Verringerung frühestens nach zwei Jahren verlangen (§ 8 Abs. 6 TzBfG).
Was ist Brückenteilzeit, und wann ist sie die bessere Wahl?
Brückenteilzeit ist eine Verringerung der Arbeitszeit für einen im Voraus bestimmten Zeitraum von mindestens einem und höchstens fünf Jahren; danach gilt automatisch wieder die frühere Arbeitszeit (§ 9a TzBfG). Sie steht Arbeitnehmern zu, deren Arbeitgeber in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmer beschäftigt. Bei 46 bis 200 Arbeitnehmern muss er sie gleichzeitig höchstens einer Person je angefangene 15 Arbeitnehmer gewähren. Wer sicher auf die volle Stelle zurückkehren will, wählt sie statt der unbefristeten Teilzeit.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
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