Fahrzeugüberlassungsvertrag mit Vollmacht zur Fahrzeugbenutzung
Veröffentlicht vonDocMuse
Nutzungsvereinbarung, mit der Sie Ihr Auto einer anderen Person überlassen, etwa in der Familie oder unter Freunden, mit Vollmacht zur Fahrzeugbenutzung, auch für Fahrten ins Ausland. Der Vertrag hält die Prüfung des Führerscheins fest (§ 21 StVG), Versicherung und Fahrerkreis, Zeitraum, Zweck und erlaubte Länder, und regelt, wer Kraftstoff, Maut, Bußgelder, Schäden, Selbstbeteiligung und Rückstufung trägt. Die Vollmacht am Ende, mit kurzer Zusammenfassung auf Englisch, dient als Nachweis bei Kontrollen. Zum Ausdrucken und Unterschreiben.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Fahrzeughalter
- Geburtsdatum des Fahrzeughalters
- Anschrift des Fahrzeughalters
- Zum Fahren berechtigte Person
- Geburtsdatum der zum Fahren berechtigten Person
- Anschrift des berechtigten Fahrers
- Marke und Modell
- Kennzeichen
- Fahrgestellnummer
- Versicherer
- Versicherungsscheinnummer
- Kaskoversicherung des Fahrzeugs
- Selbstbeteiligung der Kaskoversicherung (in Euro)
- Zeitraum von
- Zeitraum bis
- Zweck
- Gebiet
- Führerscheinnummer
- Fahrerlaubnisklassen
- Führerschein im Original eingesehen am
- Kilometerstand
- Tankfüllstand
- Anzahl der Schlüssel
- Ort der Rückgabe des Fahrzeugs
- Sichtbare Schäden
- Sonstige Bedingungen
- Ort
- Datum
Vorschau
Dieses Dokument wird für Sie erstellt. Ihre Angaben werden eingetragen, und das fertige PDF gehört Ihnen.
Häufige Fragen
- Braucht man in Deutschland eine Vollmacht, um das Auto eines anderen zu fahren?
- Für Fahrten in Deutschland schreibt das Gesetz keine Vollmacht vor. Der Vertrag klärt aber, wer Bußgelder, Schäden und Mehrkosten der Versicherung trägt, und die Vollmacht zur Fahrzeugbenutzung am Ende dient als Nachweis bei Kontrollen im Ausland, an Grenzen oder am Schalter einer Werkstatt oder Fähre. Der Fahrer führt sie mit der Zulassungsbescheinigung Teil I im Fahrzeug mit.
- Was muss der Halter prüfen, bevor er sein Auto verleiht?
- Den Führerschein im Original: Strafbar macht sich der Halter, der zulässt, dass jemand ohne die erforderliche Fahrerlaubnis oder trotz Fahrverbots sein Fahrzeug führt (§ 21 Abs. 1 Nr. 2 StVG). Deshalb hält der Vertrag Nummer, Klassen und das Datum der Prüfung fest. Fragen Sie außerdem Ihren Kfz-Versicherer, ob der Fahrer zum vereinbarten Fahrerkreis gehört; sonst drohen nach den Versicherungsbedingungen ein Mehrbeitrag oder eine Vertragsstrafe.
- Wer haftet, wenn der Fahrer mit dem überlassenen Auto einen Unfall verursacht?
- Gegenüber den Geschädigten haftet der Halter auch ohne Verschulden (§ 7 Abs. 1 StVG); ihren Schaden zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung. Zwischen Ihnen regelt der Vertrag, wer den Schaden am überlassenen Fahrzeug, die Selbstbeteiligung der Kaskoversicherung und den Nachteil aus der Rückstufung im Schadenfreiheitsrabatt trägt; bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit haftet der Nutzer voll.
- Was ist bei Fahrten mit dem überlassenen Auto ins Ausland zu beachten?
- Tragen Sie die erlaubten Länder in Vertrag und Vollmacht ein. Die Vollmacht ist auf Deutsch und enthält eine kurze Zusammenfassung auf Englisch. Ob ein Reiseland mehr verlangt, etwa eine Übersetzung oder die Grüne Karte als Versicherungsnachweis, erfragen Sie vorher bei Ihrem Versicherer oder einem Automobilclub. Der Fahrer braucht außerdem einen Führerschein, der im Reiseland gilt.
- Darf der Halter den Fahrer nennen, wenn ein Zeugenfragebogen kommt?
- Ja, er darf wahrheitsgemäß angeben, wer gefahren ist; die Aussage verweigern darf er nur, wenn ein naher Angehöriger gefahren ist oder er sich mit der Antwort selbst belasten würde (§§ 52, 55 StPO über § 46 OWiG). Wird der Fahrer nicht ermittelt, droht eine Fahrtenbuchauflage (§ 31a StVZO). Eine falsche Person zu nennen, ist kein Ausweg: Seit dem 1. Juli 2026 handelt ordnungswidrig, wer die Behörde bei einem mit Punkten bewerteten Verstoß über den Fahrer täuscht oder zu täuschen versucht oder eine solche falsche Benennung anbietet oder vermittelt („Punktehandel“, § 4c StVG).
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
DocMuse verkauft Dokumente, keine Rechtsberatung. Ob ein Dokument akzeptiert wird, hängt immer von den Regeln des Empfängers und dem Recht vor Ort ab.
Ähnliche Dokumente
- Veräußerungsanzeige an die Kfz-Versicherung
Schreiben, mit dem Sie nach dem Autoverkauf Ihrer Kfz-Versicherung den Verkauf melden, wie es § 97 VVG verlangt: unverzüglich, mit Fahrzeug, Kennzeichen, Versicherungsscheinnummer, Datum und Uhrzeit der Übergabe sowie Name und Anschrift des Käufers. Die Versicherung geht mit dem Auto auf den Käufer über (§ 95 VVG); bleibt die Anzeige aus, kann der Versicherer für spätere Schäden leistungsfrei werden. Mit der Bitte um Abrechnung, Erstattung eines Guthabens und Eingangsbestätigung. Per Post oder als PDF per E-Mail.
- Einspruch gegen den Bußgeldbescheid
Vorlage für den Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid wegen eines Verkehrsverstoßes, als Brief an die Bußgeldstelle, die den Bescheid erlassen hat: mit Aktenzeichen, Datum des Bescheids und Tag der Zustellung, wahlweise in vollem Umfang oder beschränkt auf die Rechtsfolgen, mit Antrag auf Akteneinsicht und mit oder ohne Begründung. Der Einspruch muss innerhalb von zwei Wochen nach der Zustellung bei der Behörde eingegangen sein (§ 67 OWiG); eine einfache E-Mail genügt nicht. Gut zu wissen: Kommt die Sache vor das Amtsgericht, kann es die Geldbuße auch erhöhen.
- Kaufvertrag über ein gebrauchtes Kraftfahrzeug (privat an privat)
Kaufvertrag für ein Auto von privat an privat: der Kfz-Kaufvertrag für einen Gebrauchtwagen oder ein Motorrad zwischen Privatleuten. Der Gewährleistungsausschluss ist so formuliert, wie die Rechtsprechung ihn hält: Er gilt nicht bei Arglist und Garantie (§ 444 BGB) und nicht für die Angaben des Verkäufers zu Kilometerstand, Unfallschäden, Vorhaltern und bekannten Mängeln, die in einem eigenen Abschnitt stehen. Dazu die Prüfung der Zulassungsbescheinigung Teil II, Datum und Uhrzeit der Übergabe, Eigentumsvorbehalt, Ummeldung und Veräußerungsanzeige. Für beide Seiten zum Ausdrucken und Unterschreiben.
- Kündigung der Kfz-Versicherung
Die Kündigung Ihrer Kfz-Versicherung beim bisherigen Versicherer: ordentlich zum Ablauf des Versicherungsjahres, außerordentlich nach einer Beitragserhöhung oder einem Schadenfall, oder nach dem Kauf eines gebrauchten Fahrzeugs, dessen Versicherung auf Sie übergegangen ist (§ 96 VVG). Wahlweise für alle Sparten oder nur für die Kasko, mit der Bitte um Bestätigung des Vertragsendes und um Erstattung nicht verbrauchter Beiträge. Bei den meisten Verträgen muss die Kündigung zum 31.12. spätestens am 30.11. beim Versicherer eingegangen sein.
- Schadenmeldung an die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung
Die erste Schadenmeldung nach einem Verkehrsunfall, den ein anderer verursacht hat, direkt an dessen Kfz-Haftpflichtversicherer: Unfalltag, Uhrzeit und Ort, das Kennzeichen des gegnerischen Fahrzeugs, Ihr Fahrzeug, Hergang, Schaden, Polizei und Zeugen, der bisher bezifferte Betrag und Ihre IBAN, dazu die Bitte, die Haftung dem Grunde nach zu bestätigen. Sie haben einen Direktanspruch gegen den Versicherer (§ 115 VVG) und müssen ihm den Unfall innerhalb von zwei Wochen in Textform anzeigen (§ 119 VVG) – ein Brief oder eine E-Mail genügt.
- Stellungnahme zum Anhörungsbogen oder Zeugenfragebogen
Die Antwort an die Bußgeldbehörde auf einen Anhörungsbogen, weil Ihnen ein Verkehrsverstoß vorgeworfen wird, oder auf einen Zeugenfragebogen, weil das Fahrzeug auf Sie zugelassen ist. Sie enthält die Angaben zur Person, die Pflicht sind, und zur Sache Ihre Wahl: keine Angaben, eine Äußerung erst nach Akteneinsicht, die Erklärung, dass Sie nicht gefahren sind, oder die Berufung auf das Zeugnis- und Auskunftsverweigerungsrecht (§§ 52, 55 StPO). Niemand muss sich selbst oder einen nahen Angehörigen belasten – das Schreiben benennt keinen Fahrer.