Krankmeldung an den Arbeitgeber im Krankenstand (Österreich)

Österreich
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Arbeit und Beschäftigung
Mitteilung und Aufforderung
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Die schriftliche Krankmeldung an den Arbeitgeber, wenn Sie in Österreich in den Krankenstand gehen: mit Beginn und voraussichtlicher Dauer der Arbeitsunfähigkeit und ihrer Ursache – Krankheit, Unfall, Arbeitsunfall oder Berufskrankheit –, nie mit einer Diagnose. Angestellte zeigen die Arbeitsverhinderung nach § 8 Abs 8 AngG, Arbeiter nach § 4 Abs 1 EFZG ohne Verzug an und legen auf Verlangen die Arbeitsunfähigkeitsbestätigung (Krankenstandsbestätigung) vor. Eine Form ist nicht vorgeschrieben; das Schreiben dient Ihnen als Beweis. Ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und übergeben.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

  • Dienstnehmer (Arbeitnehmer)
  • Anschrift des Dienstnehmers
  • Telefon
  • Dienstgeber (Arbeitgeber)
  • Postanschrift des Arbeitgebers
  • Ort
  • Datum
  • Personalnummer (falls vorhanden)
  • Sozialversicherungsnummer (10 Ziffern, freiwillig)
  • Abwesenheit ab
  • Abwesenheit bis
  • Arbeitgeber vorab verständigt am (zB telefonisch)
  • Ursache der Arbeitsunfähigkeit (keine Diagnose)
  • Arbeitsunfähigkeitsbestätigung: beigelegt oder auf Verlangen

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Häufige Fragen

Wie und wie schnell muss ich mich in Österreich beim Arbeitgeber krankmelden?
Ohne Verzug, sobald Sie wissen, dass Sie nicht arbeiten können. Eine Form schreibt das Gesetz nicht vor: Ein Anruf, eine E-Mail oder eine Nachricht genügt (§ 8 Abs 8 AngG für Angestellte, § 4 Abs 1 EFZG für Arbeiter). Rufen Sie deshalb zuerst an und halten Sie mit diesem Schreiben fest, wann und was Sie gemeldet haben. Wer die Anzeige versäumt, verliert für die Dauer der Säumnis den Anspruch auf Entgelt.
Ab wann darf der Arbeitgeber in Österreich eine Arbeitsunfähigkeitsbestätigung verlangen?
Ab dem ersten Tag: Eine Frist von drei Tagen kennt das Gesetz nicht. Der Arbeitgeber kann die Bestätigung verlangen und das Verlangen nach angemessener Zeit wiederholen (§ 8 Abs 8 AngG, § 4 Abs 1 EFZG). Die Bestätigung des Krankenversicherungsträgers oder eines Gemeindearztes nennt Beginn, voraussichtliche Dauer und Ursache der Arbeitsunfähigkeit. Legen Sie sie auf Verlangen nicht vor, verlieren Sie für die Dauer der Säumnis den Anspruch auf Entgelt.
Wie lange zahlt der Arbeitgeber in Österreich im Krankenstand das Entgelt weiter?
Für Arbeiter und Angestellte gleich: sechs Wochen das volle Entgelt, ab dem zweiten Dienstjahr acht, ab dem 16. Dienstjahr zehn und ab dem 26. Dienstjahr zwölf Wochen, danach jeweils vier Wochen das halbe Entgelt (§ 8 Abs 1 AngG, § 2 EFZG). Ist der Anspruch erschöpft, kommt Krankengeld des Krankenversicherungsträgers in Betracht, für die meisten Arbeitnehmer der ÖGK.
Muss ich dem Arbeitgeber in Österreich die Diagnose nennen?
Nein. Weder die Krankmeldung noch die Arbeitsunfähigkeitsbestätigung nennt eine Diagnose; die Bestätigung gibt nur die Ursache an – Krankheit, Unfall, Arbeitsunfall oder Berufskrankheit (§ 8 Abs 8 AngG, § 4 Abs 1 EFZG). Fehlt die Ursache auf der Bestätigung, kann das den Anspruch auf Entgelt kosten; achten Sie daher darauf, dass sie angegeben ist. Dieses Schreiben fragt deshalb nur nach der Ursache.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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