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Letzte Zahlungsaufforderung vor dem Zahlbefehl, auf Englisch (Liechtenstein)

Liechtenstein · auf Englisch · für Gläubiger

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Eine letzte Mahnung auf Englisch an einen Schuldner in Liechtenstein, der Englisch liest, bevor Sie beim Fürstlichen Landgericht einen bedingten Zahlbefehl beantragen (§§ 577 ff. ZPO): geschuldeter Betrag, Fälligkeit, Frist, Ihr Konto und Verzugszins – gesetzlich 5 % im Jahr (§ 1000 Abs. 1 ABGB), unter Unternehmen acht Prozentpunkte über dem Referenzzinssatz (Art. 336b ADHGB) oder der vereinbarte Satz. Ohne Inkassogebühr. Das Gericht arbeitet nur auf Deutsch, der Antrag wird daher deutsch gestellt. Ausdrucken, unterschreiben, eingeschrieben senden.

  • Zuletzt aktualisiert: 4. November 2026

Veröffentlicht vonDocMuse

Wann Sie dieses Dokument brauchen

  • Ein Kunde in Liechtenstein hat Ihre Rechnung trotz Erinnerung nicht bezahlt.
  • Sie haben jemandem in Liechtenstein Geld geliehen und er zahlt es nicht zurück.
  • Sie wollen einem Schuldner in Liechtenstein eine letzte Frist setzen, bevor Sie zum Landgericht gehen.
  • Sie wollen auf eine überfällige Forderung in Vaduz Verzugszins verlangen.

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Häufige Fragen

Warum führt eine Mahnung in Liechtenstein zum gerichtlichen Zahlbefehl und nicht zu einem Amt wie in der Schweiz?
Liechtenstein hat kein eigenes Amt für das Eintreiben von Schulden: Geldforderungen gehen an das Fürstliche Landgericht, das auf Antrag des Gläubigers ohne Anhörung des Schuldners einen bedingten Zahlbefehl erlässt (§§ 577–581 ZPO). Er fordert den Schuldner auf, innert 14 Tagen ab Zustellung zu zahlen oder Widerspruch zu erheben; der Widerspruch braucht keine Begründung und nimmt dem Zahlbefehl die Wirkung (§§ 582, 584, 585 ZPO), worauf der Gläubiger klagen muss.
Darf ich diese Mahnung auf Englisch senden, und in welcher Sprache stelle ich den Antrag beim Gericht?
Unter Privaten wirkt ein englischer Brief, wenn der Schuldner ihn liest; im Zweifel senden Sie die deutsche Fassung dieser Mahnung, die als eigenes Dokument erhältlich ist. Das Landgericht und die anderen Behörden Liechtensteins arbeiten nur auf Deutsch; der Antrag auf den Zahlbefehl und jede beigelegte Kopie dieser Mahnung müssen deutsch sein.
Welche Zinsen können in Liechtenstein auf eine überfällige Forderung geschlagen werden?
Der gesetzliche Zins von 5 % im Jahr (§ 1000 Abs. 1 ABGB), der den Gläubiger für die verspätete Zahlung entschädigt (§ 1333 Abs. 1 ABGB), sofern nichts anderes vereinbart ist. Unter Unternehmen beträgt er acht Prozentpunkte über dem halbjährlich vom Amt für Volkswirtschaft veröffentlichten Referenzzinssatz, dazu pauschal CHF 60.00 (Art. 336b und 336d ADHGB). Zinsen laufen ab dem vereinbarten Zahltag oder, ohne einen solchen, ab der Mahnung (§ 1334 ABGB). Der Brief verlangt keine Inkassogebühr.
Schützt eine letzte Mahnung eine Forderung in Liechtenstein vor der Verjährung?
Nein. Nur ein Anerkenntnis des Schuldners oder eine gehörig fortgesetzte Klage unterbricht die Verjährung (§ 1497 ABGB). Der Antrag auf einen Zahlbefehl wirkt wie eine Klage (§ 589 Abs. 1 ZPO), doch bei Widerspruch gilt die Verjährung nur bis zum Widerspruch als gehemmt (§ 589 Abs. 2 ZPO). Läuft die Frist bald ab, handeln Sie beim Gericht, statt auf eine Antwort zu warten.

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  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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    Eine Kündigung auf Englisch für einen laufenden Vertrag mit einem Anbieter in Liechtenstein – Fitnessstudio, Zeitschrift, Streamingdienst, Mitgliedschaft oder anderes Abonnement – auf den nächstmöglichen Termin, mit Bitte um schriftliche Bestätigung und keine weiteren Abbuchungen. Für Verbraucherverträge über wiederkehrende Leistungen gilt Art. 20 Konsumentenschutzgesetz (KSchG); sonst entscheidet der Vertrag, und eine strengere Form als ein unterschriebener Brief kann nicht verlangt werden. Ausdrucken, unterschreiben, eingeschrieben senden.