Vertrag über eine Gelegenheitsmiete – najem okazjonalny (Polen)

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Eine polnische Gelegenheitsmiete für einen Eigentümer, der Privatperson ist und Wohnungen nicht gewerblich vermietet: befristet auf höchstens 10 Jahre, Kaution bis zu sechs Monatsmieten. Der Vertrag nennt die drei Pflichtanlagen, darunter die Erklärung des Mieters, sich der Zwangsvollstreckung zu unterwerfen und die Wohnung zu räumen – sie muss eine notarielle Urkunde sein; ohne sie gibt es keine Gelegenheitsmiete. Der Vermieter meldet den Vertrag innerhalb von 14 Tagen dem polnischen Finanzamt.

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Die Angaben, die das Dokument verlangt.

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  • Anschrift des Mieters
  • Anschrift der Immobilie
  • Grundlage des Eigentums
  • Fläche
  • Räume
  • Verzeichnis der Einrichtungsgegenstände
  • Bewohner
  • Beginn der Laufzeit
  • Ende der Laufzeit
  • Datum der Übergabe
  • Miete
  • Miete in Worten
  • Zahlungstag
  • Bankkonto
  • Nebenkosten
  • Kaution
  • Kaution in Worten
  • Anschrift der für den Räumungsfall benannten Wohnung
  • Eigentümer der benannten Wohnung
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Häufige Fragen

Worin unterscheidet sich die Gelegenheitsmiete in Polen von einer gewöhnlichen Wohnungsmiete?
Vor allem darin, wie leicht der Eigentümer die Wohnung zurückbekommt. Der Mieter unterwirft sich im Voraus in einer notariellen Urkunde der Zwangsvollstreckung der Räumungspflicht und nennt einen Ort, an den er ziehen kann; nach dem Ende des Mietverhältnisses ist daher kein langwieriges Räumungsverfahren nötig, und der Mieterschutz gilt nur teilweise. Im Gegenzug muss der Vertrag die gesetzlichen Vorgaben erfüllen: Befristung auf bis zu 10 Jahre, Kaution bis zu sechs Monatsmieten und Meldung beim Finanzamt.
Wer zahlt den Notar für die Erklärung des Mieters zur Gelegenheitsmiete, und was kostet sie?
Der Mieter gibt die Erklärung ab und zahlt in der Regel auch, sofern die Parteien nichts anderes vereinbaren. Die Notargebühr dafür ist durch Verordnung auf ein Zehntel des polnischen Mindestlohns begrenzt, zuzüglich Mehrwertsteuer und der Gebühr für die Abschriften. Ohne diese Urkunde ist der Vertrag eine gewöhnliche Miete, keine Gelegenheitsmiete.
Was passiert, wenn der Vermieter eine Gelegenheitsmiete nicht beim polnischen Finanzamt meldet?
Der Vermieter verliert das, wofür die Gelegenheitsmiete da ist. Ohne Meldung innerhalb von 14 Tagen nach Beginn des Mietverhältnisses gelten die besonderen Regeln über die Räumung des Mieters aufgrund der notariellen Erklärung nicht, und der Vertrag genießt den vollen Mieterschutz wie eine gewöhnliche Miete. Die Meldung geht an das Finanzamt am Wohnort des Vermieters, nicht an das am Ort der Wohnung.
Darf der Vermieter bei einer Gelegenheitsmiete in Polen eine Kaution von zwölf Monatsmieten verlangen?
Nein. Bei der Gelegenheitsmiete darf die Kaution das Sechsfache der Monatsmiete am Tag des Vertragsschlusses nicht übersteigen. Sie sichert die Forderungen aus dem Mietverhältnis und etwaige Kosten der Räumungsvollstreckung und wird nach dem Auszug innerhalb eines Monats zurückgezahlt, abzüglich dieser Beträge.

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