Befristeter Dienstvertrag (Österreich)
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Befristeter Dienstvertrag (Arbeitsvertrag auf bestimmte Zeit) für Angestellte oder Arbeiter in Österreich, mit allen Angaben des Dienstzettels nach § 2 AVRAG: Ende der Befristung und ihre sachliche Rechtfertigung für Kettenverträge, Probemonat, Wahl zwischen ausgeschlossener und vereinbarter Kündigung während der Befristung, § 21 AngG und § 1158 Abs 3 ABGB bei mehr als fünf Jahren, die Hemmung bei Schwangerschaft nach § 10a MSchG, Kollektivvertrag, Arbeitszeit, Entgelt, Urlaub, Betriebliche Vorsorgekasse und Sozialversicherungsträger. Ausfüllen, ausdrucken und von beiden Seiten unterschreiben.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Dienstgeber (Arbeitgeber)
- Anschrift des Dienstgebers (Sitz)
- Firmenbuchnummer und Firmenbuchgericht (falls eingetragen)
- Für den Dienstgeber unterzeichnende Person
- Akademischer Grad (falls gewünscht)
- Dienstnehmer (Arbeitnehmer)
- Geburtsdatum
- Anschrift des Dienstnehmers
- Sozialversicherungsnummer (zehnstellig)
- Beginn
- Vertragsende
- Position
- Arbeitsort
- Sachlicher Grund für die Befristung (falls vorhanden)
- Beschäftigt als Angestellter oder Arbeiter
- Aufgaben
- Anwendbarer Kollektivvertrag (oder „keiner“)
- Einstufung im Kollektivvertrag (Verwendungsgruppe, angerechnete Vordienstzeiten)
- Ort im Betrieb, an dem Kollektivvertrag und Betriebsvereinbarungen aufliegen
- Probemonat: vereinbart oder nicht
- Wöchentliche Arbeitszeit in Stunden
- Arbeitszeit
- Bei Schichtarbeit: Bedingungen für Änderungen des Schichtplans (oder „keine Schichtarbeit“)
- Abgeltung von Überstunden: Geld oder Zeitausgleich
- Bruttogrundgehalt
- Grundgehalt im Monat oder Grundlohn je Stunde
- Fälligkeit des Entgelts (zB am Letzten jedes Kalendermonats)
- Sonstige Vergütungsbestandteile
- Kündigung während der Befristung: ausgeschlossen oder vereinbart
- Betriebliche Vorsorgekasse (Name und Anschrift)
- Träger der Sozialversicherung: Name und Anschrift (idR Österreichische Gesundheitskasse)
- Vom Arbeitgeber bereitgestellte Fortbildung (oder „keine“)
- Zusätzliche Bedingungen
- Ort
- Datum
Vorschau
Dieses Dokument wird für Sie erstellt. Ihre Angaben werden eingetragen, und das fertige PDF gehört Ihnen.
Häufige Fragen
- Braucht ein befristeter Dienstvertrag in Österreich einen Grund, und wie oft darf er verlängert werden?
- Für die erste Befristung nicht: Das österreichische Recht kennt weder eine Höchstdauer noch einen Befristungsgrund noch eine gesetzliche Form; die Schriftform dient dem Beweis. Aufeinanderfolgende Befristungen (Kettendienstverträge) brauchen aber eine sachliche Rechtfertigung, etwa eine konkrete Vertretung, echte Saisonarbeit oder ein finanziertes Projekt; eine unvorhersehbare wirtschaftliche Entwicklung reicht nicht (OGH 9 ObA 17/24a). Fehlt sie, besteht das Dienstverhältnis auf unbestimmte Zeit. Tragen Sie die Rechtfertigung im Vertrag ein.
- Kann ein befristetes Dienstverhältnis in Österreich vorzeitig gekündigt werden?
- Nur wenn die Kündigung im Vertrag vereinbart ist, und nur wenn die Befristung so lang ist, dass die Kündigungsmöglichkeit verhältnismäßig bleibt: Eine Frist von 14 Tagen wurde bei sechs Monaten oder einem Jahr Befristung akzeptiert, bei rund dreieinhalb Monaten nicht. Sonst bleibt nur die einvernehmliche Auflösung oder die Auflösung aus wichtigem Grund (Entlassung, Austritt). Ist ein Dienstnehmer für mehr als fünf Jahre gebunden, kann er nach fünf Jahren mit sechs Monaten Frist kündigen (§ 21 AngG, § 1158 Abs 3 ABGB).
- Was gilt nach dem MSchG, wenn während eines befristeten Dienstverhältnisses eine Schwangerschaft bekannt wird?
- Der Ablauf der Befristung wird ab der Meldung der Schwangerschaft bis zum Beginn des Beschäftigungsverbots gehemmt (§ 10a MSchG). Das gilt nicht, wenn die Befristung sachlich gerechtfertigt ist – etwa zur Vertretung, zur Ausbildung, für eine Saison oder als verlängerte Probezeit – oder gesetzlich vorgesehen ist. Wird die Schwangerschaft erst nach dem Ende der Befristung gemeldet, hat das keine Wirkung. Der Vertrag nennt deshalb den Grund der Befristung.
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
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