Kündigung des Arbeitsvertrags durch den Arbeitnehmer (Eigenkündigung)

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Das Kündigungsschreiben für Arbeitnehmer: die ordentliche, fristgerechte Kündigung des eigenen Arbeitsverhältnisses zum gewünschten Termin, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt, mit der Bitte um Eingangsbestätigung, ein qualifiziertes Arbeitszeugnis und die Gewährung oder Abgeltung des Resturlaubs. Nach § 623 BGB ist die Kündigung nur in Schriftform wirksam, die elektronische Form ist ausgeschlossen: ausdrucken, eigenhändig unterschreiben und das Original so übergeben, dass sich der Zugang beweisen lässt. Mit Empfangsbestätigung für die persönliche Übergabe.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

  • Arbeitnehmer
  • Anschrift des Arbeitnehmers
  • Arbeitgeber
  • Postanschrift des Arbeitgebers (ggf. Abteilung, Straße, PLZ und Ort)
  • Ort
  • Datum
  • Datum der Beendigung

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Häufige Fragen

Warum muss die Kündigung ausgedruckt und von Hand unterschrieben werden?
Weil § 623 BGB für die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses die Schriftform verlangt und die elektronische Form ausdrücklich ausschließt. Wirksam ist nur das Papier, das Sie eigenhändig mit Ihrem Namen unterschrieben haben (§ 126 Abs. 1 BGB). Eine Kündigung per E-Mail, Fax, WhatsApp oder als eingescannte Datei ist nichtig (§ 125 BGB) – das Arbeitsverhältnis läuft dann einfach weiter. Unterschreiben Sie selbst; kündigt ein Bevollmächtigter für Sie, muss die Originalvollmacht beiliegen, sonst kann der Arbeitgeber die Kündigung zurückweisen (§ 174 BGB).
Wie weise ich nach, dass meine Kündigung beim Arbeitgeber angekommen ist?
Die Kündigung wirkt erst, wenn das unterschriebene Original beim Arbeitgeber zugeht (§ 130 Abs. 1 BGB); das Absenden allein genügt nicht. Am sichersten drucken Sie das Schreiben zweimal aus, unterschreiben beide, übergeben das Original persönlich und lassen sich den Empfang unten auf Ihrem Exemplar bestätigen. Oder ein Bote, der den Inhalt kennt, wirft das Original in den Briefkasten des Arbeitgebers ein und notiert Datum und Uhrzeit. Der online abrufbare Sendungsstatus eines Einwurf-Einschreibens beweist den Zugang dagegen nicht (BAG, Urteil vom 30.01.2025 – 2 AZR 68/24).
Welche Kündigungsfrist gilt, wenn ich selbst kündige?
Ohne abweichende Regelung vier Wochen zum 15. oder zum Ende eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 1 BGB), in einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten zwei Wochen (§ 622 Abs. 3 BGB). Die längeren Fristen, die mit der Betriebszugehörigkeit steigen, binden nur den Arbeitgeber, es sei denn, Ihr Arbeitsvertrag oder ein Tarifvertrag erstreckt sie auf Sie; länger als seine darf Ihre Frist nie sein (§ 622 Abs. 6 BGB). Maßgeblich ist der Zugang: Für ein Ende am 31.12.2026 muss die Kündigung spätestens am 03.12.2026 vorliegen. „Hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt“ fängt einen Rechenfehler auf.
Was muss ich nach der Kündigung bei der Agentur für Arbeit erledigen?
Melden Sie sich sofort arbeitsuchend: spätestens drei Monate vor dem Ende des Arbeitsverhältnisses, und wenn bis zum Ende weniger als drei Monate bleiben, innerhalb von drei Tagen, nachdem Sie das Ende kennen (§ 38 Abs. 1 SGB III) – online, telefonisch oder persönlich. Wer das versäumt, bekommt eine Sperrzeit von einer Woche. Kündigen Sie selbst ohne wichtigen Grund, ruht das Arbeitslosengeld außerdem in der Regel zwölf Wochen lang, und die Anspruchsdauer verkürzt sich um mindestens ein Viertel (§§ 159, 148 SGB III). Klären Sie das vorher, wenn Sie noch keine neue Stelle haben.
Kann ich die Kündigung zurücknehmen oder auch fristlos kündigen?
Zurücknehmen können Sie die Kündigung nur, wenn der Widerruf vor ihr oder gleichzeitig mit ihr beim Arbeitgeber ankommt (§ 130 Abs. 1 Satz 2 BGB); danach nur, wenn der Arbeitgeber einverstanden ist. Eine fristlose Kündigung ist etwas anderes: Sie setzt einen wichtigen Grund voraus, der Ihnen das Weiterarbeiten bis zum Ende der Kündigungsfrist unzumutbar macht, und muss innerhalb von zwei Wochen erklärt werden, nachdem Sie davon erfahren haben (§ 626 BGB). Dieses Schreiben ist die ordentliche Kündigung mit Frist.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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