Arbeitsvertrag unbefristet

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Unbefristeter Arbeitsvertrag für Vollzeit oder Teilzeit mit allen wesentlichen Vertragsbedingungen, die § 2 Nachweisgesetz verlangt: Beginn, Tätigkeit, Arbeitsort, Probezeit, Arbeitszeit und Pausen, Überstunden, Vergütung mit Fälligkeit, Mindestlohn, Urlaub, Kündigungsfristen nach § 622 BGB, Schriftform der Kündigung und Klagefrist, Tarifverträge, Fortbildung und betriebliche Altersversorgung. Mit einer Ausschlussfrist, die den Mindestlohn ausnimmt und nur Textform verlangt. Ausfüllen, zweimal ausdrucken und von beiden Seiten unterschreiben.

Was Sie ausfüllen

Die Angaben, die das Dokument verlangt.

  • Arbeitgeber
  • Anschrift des Arbeitgebers (Sitz)
  • Handelsregisternummer des Arbeitgebers
  • Für den Arbeitgeber unterzeichnende Person
  • Arbeitnehmer
  • Geburtsdatum
  • Anschrift des Arbeitnehmers
  • Beginn
  • Position
  • Arbeitsort
  • Aufgaben
  • Probezeit in Monaten (höchstens 6; 0, wenn keine)
  • Wöchentliche Arbeitszeit in Stunden
  • Arbeitszeit
  • Ausgleich von Überstunden
  • Bruttogrundgehalt
  • Sonstige Vergütungsbestandteile
  • Jahresurlaub in Arbeitstagen
  • Arbeitstage je Woche
  • Anwendbarer Tarifvertrag (oder „keiner“)
  • Vom Arbeitgeber bereitgestellte Fortbildung (oder „keine“)
  • Versorgungsträger der betrieblichen Altersversorgung mit Anschrift (oder „keiner“)
  • Zusätzliche Bedingungen
  • Ort
  • Datum

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Vorschau folgt in Kürze

Häufige Fragen

Muss ein unbefristeter Arbeitsvertrag schriftlich geschlossen werden?
Der Vertrag selbst ist formfrei, aber das Nachweisgesetz verlangt die wesentlichen Bedingungen schriftlich: Namen, Entgelt und Arbeitszeit am ersten Arbeitstag, weitere Angaben bis zum siebten Kalendertag, den Rest innerhalb eines Monats (§ 2 NachwG). Seit 1. Januar 2025 genügt die Textform, wenn das Dokument zugänglich, speicher- und druckbar ist und der Arbeitgeber einen Empfangsnachweis anfordert – nicht in den Branchen des § 2a SchwarzArbG wie Bau, Gastronomie oder Spedition. Dieser Vertrag, von beiden unterschrieben und ausgehändigt, ersetzt den Nachweis.
Welcher Mindestlohn gilt 2026 und 2027 für einen Arbeitsvertrag?
Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit 1. Januar 2026 brutto 13,90 € je Zeitstunde und steigt am 1. Januar 2027 auf 14,60 € (Fünfte Mindestlohnanpassungsverordnung). Prüfen Sie, ob das Monatsgehalt geteilt durch die monatlichen Arbeitsstunden darüber liegt. Der Vertrag bestimmt, dass die Vergütung den Mindestlohn in seiner jeweiligen Höhe nie unterschreitet; Vereinbarungen, die ihn beschränken, sind unwirksam (§ 3 MiLoG). Für Minijobs liegt die Verdienstgrenze 2026 bei 603 € im Monat, 2027 bei 633 €.
Was muss eine Ausschlussfrist im Arbeitsvertrag beachten?
Sie muss jeder Stufe mindestens drei Monate lassen, darf für die Geltendmachung keine strengere Form als die Textform verlangen (§ 309 Nr. 13 BGB, für Verträge seit 1. Oktober 2016) und muss den gesetzlichen Mindestlohn ausdrücklich ausnehmen – sonst ist sie bei Verträgen seit 2015 insgesamt unwirksam (BAG 9 AZR 162/18). Auch Ansprüche aus vorsätzlicher Pflichtverletzung darf sie nicht erfassen (BAG 8 AZR 58/20). Die Klausel dieses Vertrags hält diese Grenzen ein; eine Frist aus einem Tarifvertrag kann daneben gelten.
Welche Kündigungsfristen gelten nach diesem unbefristeten Arbeitsvertrag?
In einer vereinbarten Probezeit von höchstens sechs Monaten zwei Wochen, danach vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Monatsende (§ 622 Abs. 1 und 3 BGB). Für den Arbeitgeber verlängert sich die Frist nach zwei Jahren auf einen Monat und steigt bis auf sieben Monate nach 20 Jahren, jeweils zum Monatsende (§ 622 Abs. 2 BGB); der Vertrag lässt die längeren Fristen für beide Seiten gelten. Eine Kündigung ist nur eigenhändig unterschrieben auf Papier wirksam (§ 623 BGB). Kündigungsschutz besteht nach sechs Monaten in Betrieben mit mehr als zehn Arbeitnehmern.

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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