Urlaubsansuchen mit Urlaubsvereinbarung (Österreich)
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Das Urlaubsansuchen an den Arbeitgeber, mit dem Sie nach § 4 Abs 1 Urlaubsgesetz um die Vereinbarung Ihres Urlaubs ersuchen: Zeitraum, Zahl der Urlaubstage – als Werktage oder Arbeitstage, wie im Betrieb gezählt –, Urlaubsjahr und Vertretung. In Österreich wird der Urlaub vereinbart, nicht genehmigt: Darunter unterschreiben beide die Urlaubsvereinbarung oder halten einen anderen Zeitraum fest. Eine Form ist nicht vorgeschrieben; das unterschriebene Blatt beweist die Vereinbarung. Ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und übergeben.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Dienstnehmer (Arbeitnehmer)
- Anschrift des Dienstnehmers
- Dienstgeber (Arbeitgeber)
- Postanschrift des Dienstgebers (allenfalls Abteilung, Straße und Hausnummer, PLZ und Ort)
- Ort
- Datum
- Personalnummer
- Zeitraum von
- Zeitraum bis
- Anzahl der Urlaubstage
- Zählung der Urlaubstage: Arbeitstage oder Werktage (Montag bis Samstag)
- Urlaubsjahr, aus dem der Urlaub stammt (zB 2026 oder Arbeitsjahr ab 01.03.2026)
- Vertretender Kollege
Vorschau
Dieses Dokument wird für Sie erstellt. Ihre Angaben werden eingetragen, und das fertige PDF gehört Ihnen.
Häufige Fragen
- Darf der Arbeitgeber in Österreich meinen Urlaub einseitig festlegen oder ablehnen?
- Weder er noch Sie bestimmen den Urlaub allein. Nach § 4 Abs 1 UrlG ist der Zeitpunkt zu vereinbaren, unter Rücksicht auf die Erfordernisse des Betriebs und Ihre Erholung. Der Arbeitgeber kann Ihnen keinen Urlaub vorschreiben, und Sie dürfen ihn nicht eigenmächtig antreten – das kann das Arbeitsverhältnis gefährden. Eine Ausnahme kennt § 16 UrlG: Ist die Pflegefreistellung verbraucht, kann zur Pflege eines erkrankten Kindes unter zwölf Jahren Urlaub ohne vorherige Vereinbarung angetreten werden.
- Wie viele Urlaubstage stehen mir in Österreich zu – Werktage oder Arbeitstage?
- Das Urlaubsgesetz gibt fünf Wochen im Jahr: 30 Werktage, nach 25 Dienstjahren 36 (§ 2 UrlG). Werktage sind Montag bis Samstag; viele Betriebe zählen bei einer Fünftagewoche in Arbeitstagen, also 25 bzw 30. Wählen Sie im Dokument die Zählung, die Ihr Betrieb verwendet. Urlaubsjahr ist das Arbeitsjahr, außer Kollektivvertrag, Betriebsvereinbarung oder eine schriftliche Vereinbarung stellen auf das Kalenderjahr um; im ersten Arbeitsjahr entsteht der Anspruch in den ersten sechs Monaten anteilig.
- Verfällt in Österreich Urlaub, den ich nicht verbraucht habe?
- Nicht am Jahresende. Der Urlaubsanspruch verjährt erst zwei Jahre nach dem Ende des Urlaubsjahres, in dem er entstanden ist (§ 4 UrlG). Für die unionsrechtlichen vier Wochen gilt das nach OGH 8 ObA 23/23z (27.06.2023) nur, wenn der Arbeitgeber Sie zum Verbrauch aufgefordert und auf die Verjährung hingewiesen hat. Ein schriftliches Urlaubsansuchen belegt, wann Sie Urlaub verlangt haben.
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
- Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat
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