Untervermietung: Ersuchen um Zustimmung oder Anzeige an den Vermieter (Österreich)
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Das Schreiben an den Vermieter, wenn Sie einen Teil Ihrer Mietwohnung untervermieten: als Ersuchen um Zustimmung, wenn der Mietvertrag sie verlangt, oder als Anzeige, wenn er die Untervermietung nicht verbietet. Es nennt Räume, Zeitraum, Untermieter, Untermietzins und Zahl der Bewohner und stützt sich auf § 11 MRG – dort wirkt ein Verbot nur bei einem wichtigen Grund – oder auf § 1098 ABGB. Eine Vermietung an wechselnde Gäste über Online-Plattformen umfasst es nicht. Für alle Bundesländer.
Was Sie ausfüllen
Die Angaben, die das Dokument verlangt.
- Mieter (Name mit akademischem Grad, falls vorhanden)
- Anschrift des Mieters
- Vermieter (Name mit akademischem Grad, falls vorhanden, oder Firma)
- Postanschrift des Vermieters (Straße, darunter PLZ und Ort)
- Ort
- Datum
- Anschrift der Wohnung (mit Stiege und Tür)
- Datum des Vertrags
- Ersuchen um Zustimmung (Mietvertrag verlangt sie) oder bloße Anzeige (Mietvertrag verbietet nichts)
- Wohnung oder Teil der Wohnung zur Untervermietung
- Zeitraum von
- Ende der Untervermietung (falls befristet)
- Untermieter
- Geburtsdatum des Untermieters
- Derzeitige Anschrift des Untermieters
- Untermietzins im Monat (samt Betriebskosten und Möbeln)
- Bewohner nach dem Einzug des Untermieters und Zahl der Wohnräume (etwa 2 Personen, 3 Wohnräume)
- Rechtsgrundlage: Mietrechtsgesetz zur Gänze anwendbar (§ 11 MRG) oder sonst § 1098 ABGB
- Antwortfrist
Vorschau
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Häufige Fragen
- Darf ich meine Mietwohnung in Österreich untervermieten?
- Meist ja. Ist das Mietrechtsgesetz zur Gänze anzuwenden, wirkt ein vertragliches Verbot nur, wenn ein wichtiger Grund dagegen spricht: etwa die Untervermietung der ganzen Wohnung, ein unverhältnismäßig hoher Untermietzins, mehr Bewohner als Wohnräume oder ein Untermieter, der den Hausfrieden stören würde (§ 11 MRG). Sonst gilt § 1098 ABGB: erlaubt, wenn es dem Eigentümer nicht schadet und der Vertrag es nicht ausdrücklich verbietet.
- Wie viel Untermietzins darf ich in Österreich verlangen?
- Ist das MRG zur Gänze anzuwenden, für die ganze Wohnung höchstens um die Hälfte mehr als den Hauptmietzins, den Sie selbst zahlen, für einen Teil der Wohnung einen anteiligen Betrag; für mitvermietete Möbel kann ein eigenes Entgelt vereinbart werden (§ 26 MRG). Ein unverhältnismäßig hoher Untermietzins ist zudem ein wichtiger Grund gegen die Untervermietung (§ 11 MRG), und wer die ganze Wohnung dafür weitergibt, riskiert die Kündigung (§ 30 Abs 2 Z 4 MRG).
- Was gilt in Österreich für die Vermietung der Mietwohnung über Airbnb?
- Dieses Schreiben ist für eine gewöhnliche Untervermietung gedacht und hält fest, dass keine Vermietung an wechselnde Gäste geplant ist. Wer die ganze Wohnung kurzzeitig an Touristen vermietet, riskiert die Kündigung; der OGH hat sie in solchen Fällen bestätigt (§ 30 Abs 2 Z 4 MRG). Dazu kommt Landesrecht: In Wien ist die kurzfristige Vermietung einer Wohnung seit 01.07.2024 ohne Bewilligung höchstens 90 Tage im Jahr erlaubt; die anderen Bundesländer regeln das selbst.
So können Sie dieses Dokument unterschreiben
- Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
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