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Einsprache gegen eine missbräuchliche Kündigung, auf Englisch (Schweiz)

Schweiz · auf Englisch · für Arbeitnehmer

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Für Arbeitnehmende in der Schweiz, denen gekündigt wurde und die die Kündigung für missbräuchlich halten: die schriftliche Einsprache nach Art. 336b OR, die vor dem Ende der Kündigungsfrist beim Arbeitgeber sein muss, sonst entfällt die Entschädigung von bis zu sechs Monatslöhnen (Art. 336a OR). Mit Ihren Gründen nach Wahl, dem Angebot, weiterzuarbeiten, und, falls Sie sie noch nicht haben, dem Begehren um schriftliche Begründung (Art. 335 Abs. 2 OR). Eingeschrieben senden. Behörden in der Schweiz arbeiten in ihrer Amtssprache; diese englische Fassung dient dem Verkehr unter Privaten.

  • Zuletzt aktualisiert: 4. November 2026

Veröffentlicht vonDocMuse

Wann Sie dieses Dokument brauchen

  • Ihnen wurde in der Schweiz gekündigt, kurz nachdem Sie die Bezahlung von Überstunden verlangt hatten.
  • Ihr Arbeitgeber hat Ihnen nach Ihrem Gewerkschaftsbeitritt gekündigt.
  • Sie halten die Kündigung für eine Vergeltung und wollen vor Ablauf der Kündigungsfrist Einsprache erheben.
  • Ihr Arbeitgeber arbeitet auf Englisch, und Sie wollen Ihren Anspruch auf Entschädigung wahren.

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Die Angaben, die das Dokument verlangt.

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  • Datum der Beendigung
  • Weshalb die Kündigung missbräuchlich ist (freiwillig)
  • Begründung der Kündigung: liegt vor, oder jetzt verlangen (englisch)
  • Frist

Häufige Fragen

Gibt es eine kostenlose Vorlage für die Einsprache, und gilt eine Einsprache auf Englisch?
Die Zürcher Gerichte bieten auf gerichte-zh.ch (Arbeit, Formulare) einen kostenlosen Musterbrief auf Deutsch an. Zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gilt ein Brief in einer Sprache, die beide verstehen; entscheidend ist, dass er schriftlich zeigt, dass Sie die Kündigung selbst ablehnen und weiterarbeiten wollen – Gründe braucht es nicht (Urteil 4A_320/2014). Wer nur die Begründung kritisiert, hat keine Einsprache erhoben, und wer ein Angebot zur Rücknahme der Kündigung ablehnt, verliert die Entschädigung (BGE 134 III 67). Behörden in der Schweiz arbeiten in ihrer Amtssprache; diese englische Fassung dient dem Verkehr unter Privaten.
Was macht eine Kündigung in der Schweiz missbräuchlich, und was bringt mir die Einsprache?
Art. 336 OR nennt die Fälle: Kündigung wegen einer persönlichen Eigenschaft, weil Sie ein verfassungsmässiges Recht ausgeübt oder nach Treu und Glauben Ansprüche geltend gemacht haben, wegen Militär-, Schutz- oder Zivildienst oder wegen Gewerkschaftszugehörigkeit, unter anderem. Die Kündigung bleibt gültig; das Gericht kann eine Entschädigung von bis zu sechs Monatslöhnen zusprechen (Art. 336a OR). Die Einsprache, die bis zum Ende der Kündigungsfrist beim Arbeitgeber sein muss (Art. 336b Abs. 1 OR), wahrt dieses Recht und öffnet das Gespräch über eine Fortsetzung. Eine Kündigung während einer Sperrfrist, etwa bei Krankheit, ist dagegen nichtig (Art. 336c OR).
Wo und bis wann wird die Entschädigung nach der Einsprache in der Schweiz eingeklagt?
Ohne Einigung muss die Klage innert 180 Tagen nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses erhoben werden, sonst ist der Anspruch verwirkt (Art. 336b Abs. 2 OR). Für die Frist genügt das Schlichtungsgesuch (Art. 62 Abs. 1 ZPO) bei der Schlichtungsbehörde am Sitz des Arbeitgebers oder am gewöhnlichen Arbeitsort (Art. 34 ZPO); viele Kantone haben kostenlose Formulare dafür. Bis CHF 30'000.00 fallen keine Gerichtskosten an (Art. 113 und 114 ZPO). Eine fristlose Entlassung ohne wichtigen Grund folgt einer eigenen Regel (Art. 337c OR).

So können Sie dieses Dokument unterschreiben

  • Ausdrucken und von Hand unterschreiben. Die Unterschriftszeilen im Dokument sind absichtlich leer – unterschreiben Sie dort mit Stift.
  • Selbst signieren, mit einer qualifizierten elektronischen Signatur. Wenn Sie bereits eine QES haben – Evrotrust, B-Trust, StampIT, ZealiD oder einen anderen qualifizierten Anbieter von der EU-Vertrauensliste, auf Karte, USB-Token, in einer Smartphone-App oder in der Cloud –, erklärt unsere Signaturanleitung Schritt für Schritt, wie Sie genau diese Datei signieren, ohne sie ungültig zu machen. Schritt-für-Schritt-Hilfe und eine Prüfung, ob es geklappt hat

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