Immobilien: Vorlagen und Formulare
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Protokoll einer Eigentümerversammlung (Bulgarien)
Beschlüsse einer Eigentümerversammlung lassen sich nur durch das Protokoll beweisen, und Protokolle ohne Quorum, ohne angekündigte Tagesordnung oder ohne festgehaltene Abstimmungen werden mit Erfolg angefochten. Deshalb ist hier jeder dieser Punkte ein eigenes Feld. Das bulgarische Gesetz über die Verwaltung von Wohnungseigentum stellt Anforderungen sowohl an die Einberufung als auch an den Inhalt des Protokolls – prüfen Sie sie vor der Versammlung, denn danach lässt sich nichts mehr korrigieren.
Rückgabeprotokoll und Abrechnung der Kaution (Zypern)
Das Protokoll, das Vermieter und Mieter in Zypern unterschreiben, wenn das Mietverhältnis endet und die Wohnung zurückgegeben wird: der Zustand jedes Raums, Schäden über die gewöhnliche Abnutzung hinaus, die letzten Zählerstände, die Schlüssel und wie viel der Kaution der Vermieter einbehält, warum und bis wann der Rest zurückgezahlt wird. Mit seiner Unterschrift beschränkt der Vermieter Ansprüche wegen sichtbarer Schäden auf die aufgeführten, womit die Kaution abgerechnet ist.
Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermieter mit Räumungsaufforderung (Zypern)
Die schriftliche Kündigung, mit der ein zyprischer Vermieter das Mietverhältnis über eine Wohnung beendet und ihre Rückgabe verlangt: zum Ende der vereinbarten Laufzeit, mit der für ein unbefristetes Mietverhältnis nötigen Frist oder wegen unbezahlter Miete, mit 21 Tagen Zahlungsfrist. Sie ist für beide Rechtslagen geschrieben: Bei einem gesetzlichen Mietverhältnis ist die Mahnung wegen der Rückstände diejenige, die das zyprische Mietkontrollgesetz vor einem Antrag beim Mietkontrollgericht verlangt; bei jedem anderen öffnet sie den Weg zum Bezirksgericht.
Vereinbarung zur Mietanpassung bei einem Wohnraummietvertrag (Griechenland)
Die Vereinbarung, mit der Vermieter und Mieter in Griechenland die Miete eines bestehenden Wohnraummietvertrags ändern. Die griechische Miete kann nicht einseitig erhöht werden: Sie ändert sich nur nach der Anpassungsklausel des Vertrags oder durch eine neue Vereinbarung. Diese legt die neue Miete und das Datum fest, ab dem sie gilt, bestätigt, dass die übrigen Bedingungen bestehen bleiben, und verpflichtet den Vermieter, bis zum Ende des Folgemonats eine Änderungserklärung bei der griechischen Steuerbehörde (ΑΑΔΕ) einzureichen.
Vertrag über Zimmermiete und gemeinsames Wohnen (Griechenland)
Für die Vermietung eines einzelnen Zimmers in einer griechischen Wohnung, in der auch der Eigentümer wohnt oder weitere Zimmer vermietet sind. Der Vertrag beschreibt das Zimmer und die gemeinsam genutzten Bereiche, legt die Aufteilung der Rechnungen und die Hausregeln fest, knüpft die Kaution an die Protokolle bei Ein- und Auszug und gibt dem Mieter eine Klausel zur vorzeitigen Kündigung. Wie jeden Mietvertrag meldet ihn der Vermieter bei der griechischen Steuerbehörde (ΑΑΔΕ), und die Miete wird nur auf ein Bankkonto gezahlt, wie es das griechische Gesetz 5222/2025 verlangen wird.
Zahlungsaufforderung für Mietrückstände mit Kündigungsandrohung (Polen)
Das Schreiben, ohne das ein Vermieter in Polen ein Wohnungsmietverhältnis wegen Mietrückständen nicht kündigen kann: Es nennt die unbezahlten Zeiträume und den Betrag, warnt, dass die Kündigung beabsichtigt ist, und setzt eine zusätzliche Frist von mindestens einem Monat zur Zahlung der Rückstände und der laufenden Beträge, wie es Art. 11 Abs. 2 Nr. 2 des polnischen Mieterschutzgesetzes verlangt. Eine Kündigung ohne diese Warnung ist fehlerhaft.
Aufforderung an den Vermieter, einen Mangel zu beheben (Bulgarien)
Reparaturen, die durch gewöhnlichen Gebrauch nötig werden, sind Sache des Vermieters – aber nur, wenn er davon erfahren hat. Dieses Dokument macht die Mitteilung schriftlich und datiert: was kaputtgegangen ist, wann es bemerkt wurde und innerhalb welcher Frist die Reparatur verlangt wird. Der Mieter behält eine Kopie, und die zahlt sich bei einem späteren Streit um die Kaution aus.
Aufforderung zur Rückzahlung der Kaution (Zypern)
Die schriftliche Aufforderung eines ehemaligen Mieters an einen Vermieter in Zypern, eine nicht zurückgezahlte Kaution zu erstatten. Sie nennt den Mietvertrag, die Höhe der Kaution und den Tag der Rückgabe der Wohnung, erklärt, dass keine Miete offen ist und keine Schäden über die gewöhnliche Abnutzung hinaus bestehen, und setzt 14 Tage zur Zahlung auf ein Bankkonto, bevor der Rechtsweg beschritten wird. Sie legt die Unterlagen bei und verlangt binnen 14 Tagen eine schriftliche Antwort, wie es die zyprischen Zivilprozessregeln vor einer Geldklage vorschreiben. Sie wird per Einschreiben verschickt, damit sich der Versand beweisen lässt.
Außergerichtliche Kündigung des Mietvertrags durch den Mieter (Griechenland)
Die außergerichtliche Erklärung (εξώδικη δήλωση), mit der ein Mieter in Griechenland einen Wohnraummietvertrag kündigt. Das griechische Recht gibt ihm kein Recht auf vorzeitigen Auszug, und wer grundlos auszieht, schuldet die Miete bis zum Laufzeitende; die Erklärung stützt sich daher auf die Klausel zum vorzeitigen Auszug, auf einen wichtigen Grund (Art. 585, 588 des griechischen Zivilgesetzbuchs), beim unbefristeten Vertrag nach drei Jahren auf Art. 609 oder auf das Ende der Laufzeit – sonst gilt sie als Angebot einvernehmlicher Beendigung. Sie nennt Vertragsende und Übergabetag, fordert die Kaution zurück und wird vom Gerichtsvollzieher zugestellt, dessen Bericht Inhalt und Datum beweist.
Antrag auf Zustimmung des Vermieters zur Untervermietung der Wohnung (Polen)
Der Antrag eines Mieters in Polen auf schriftliche Zustimmung zur Untervermietung der Wohnung oder eines Teils davon: an wen, wie lange, zu welcher Miete und warum, mit der Bestätigung, dass die Pflichten des Mieters gegenüber dem Vermieter beim Mieter bleiben. Unten ist Platz für die Unterschrift des Vermieters – ein unterschriebenes Exemplar ist der Nachweis der Zustimmung, denn die Untervermietung ohne sie ist einer der Gründe, aus denen der Vermieter das Mietverhältnis mit einer Frist von einem Monat kündigen kann.
Befristeter Mietvertrag über eine Wohnung (Polen)
Ein polnischer Wohnungsmietvertrag zwischen Privatpersonen für einen festen Zeitraum: Miete, Kaution, Nebenkosten, die Pflichten beider Seiten und ein Übergabeprotokoll bei der Übergabe und bei der Rückgabe der Wohnung. Nach polnischem Recht kann ein befristetes Mietverhältnis nur in den Fällen vorzeitig beendet werden, die der Vertrag nennt – dieser Vertrag nennt sie deshalb. Es ist ein gewöhnliches Mietverhältnis; die Gelegenheitsmiete (najem okazjonalny) mit der Erklärung des Mieters vor einem Notar ist ein eigenes Dokument.
Unbefristeter Mietvertrag über eine Wohnung (Polen)
Ein polnischer Wohnungsmietvertrag ohne festes Enddatum: Miete, Kaution, Nebenkosten, die Pflichten beider Seiten, Übergabeprotokolle bei der Übergabe und bei der Rückgabe der Wohnung und die Kündigungsfrist des Mieters. Der Vermieter kann ihn nicht nach Belieben beenden – nur aus den Gründen des Art. 11 des polnischen Mieterschutzgesetzes, schriftlich und unter Angabe des Grundes –, und der Vertrag sagt das offen, statt eine Freiheit zu versprechen, die das Gesetz nicht gewährt.
Mietvertrag für eine Garage oder einen Stellplatz (Bulgarien)
Die Vermietung einer Garage oder eines Stellplatzes funktioniert anders als die einer Wohnung: Entscheidend sind die Nummer des Platzes, die Art des Zugangs und was darin erlaubt ist. Der Vertrag beschränkt die Nutzung auf das Parken, schließt die Lagerung brennbarer Stoffe und Reparaturen aus und listet die übergebenen Schlüssel, Chips und Fernbedienungen auf, die bei Vertragsende zurückgegeben werden.
Zustimmung des Eigentümers zur Adressanmeldung (Bulgarien)
Wenn Sie sich an einer Adresse anmelden, die nicht Ihnen gehört, verlangt die bulgarische Gemeinde die schriftliche Zustimmung des Eigentümers. Das ist dieses Dokument. Es wird zusammen mit dem Antrag auf Eintragung einer ständigen oder aktuellen Adresse eingereicht, und ohne es gibt der Schalter die gesamten Unterlagen zurück. Kommt der Eigentümer nicht persönlich mit seinem Ausweis an den Schalter, muss die Unterschrift notariell beglaubigt werden – weshalb die meisten am Ende zweimal hingehen.
Wohnungsübergabeprotokoll (Bulgarien)
Das Dokument, das darüber entscheidet, wem die Kaution zusteht. Es hält die Stände aller Zähler fest, die Zahl der übergebenen Schlüssel, die Ausstattung und den Zustand der Wohnung in diesem Moment. Es wird beim Einzug und beim Auszug ausgefüllt – der Vergleich der beiden Protokolle ist der einzige objektive Beweis dafür, was sich verändert hat.
Unbefristeter Wohnungsmietvertrag (Zypern)
Ein zyprischer Mietvertrag über eine Wohnung ohne Enddatum, der von Monat zu Monat läuft: das Objekt, die Miete und ihre Anpassung, die Kaution, die Nebenkosten, die Pflichten sowie die Protokolle bei Einzug und Auszug. Jede Seite kündigt ihn schriftlich mit der von Ihnen festgelegten Frist zum Ende eines Kalendermonats. Er hält fest, ob die Wohnung unter das zyprische Mietkontrollgesetz von 1983 fällt, denn dann wird ein Mieter, der nach dem Ende des Mietverhältnisses bleibt, gesetzlicher Mieter, und der Vermieter erhält die Wohnung nur durch gerichtliche Anordnung zurück.
Wohnungsgeberbestätigung nach § 19 BMG
Die schriftliche Bestätigung, die der Wohnungsgeber – der Vermieter, ein untervermietender Hauptmieter oder die von ihm beauftragte Hausverwaltung – nach § 19 BMG ausstellen muss, damit sich die einziehende Person innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anmelden kann. Sie enthält, was das Gesetz verlangt: Name und Anschrift des Wohnungsgebers, den Namen des Eigentümers, wenn es ein anderer ist, Einzug oder Auszug mit Datum, die Anschrift der Wohnung und die Namen aller meldepflichtigen Personen, dazu den Hinweis auf das Verbot der Scheinanmeldung. Ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und übergeben.
Aufforderung zur Rückzahlung der Mietkaution
Das Schreiben, mit dem Sie nach dem Auszug Ihre Mietkaution zurückfordern: Es nennt Mietende, Rückgabe und Höhe der Kaution, verlangt bis zu einer Frist die Rückzahlung einschließlich der Zinsen (§ 551 Abs. 3 BGB) – oder die Freigabe des Kautionssparbuchs oder der Bürgschaft –, fordert eine nachvollziehbare Abrechnung mit Belegen und begrenzt einen Einbehalt auf einen angemessenen Teil für die noch offene Betriebskostenabrechnung. Eine feste gesetzliche Rückzahlungsfrist gibt es nicht; das Schreiben verspricht deshalb keine. Zum Ausdrucken, Unterschreiben und Versenden.
Mietvertrag Wohnung unbefristet, wahlweise mit Kündigungsverzicht
Der übliche Mietvertrag für eine Wohnung auf unbestimmte Zeit – und der richtige für alle, die einen „befristeten Mietvertrag“ mit fester Mindestdauer suchen: Der wählbare beiderseitige Kündigungsverzicht bindet beide Seiten bis zu vier Jahre, so weit der BGH es zulässt, ohne den Grund, den ein Zeitmietvertrag nach § 575 BGB bräuchte. Sonst kündigt der Mieter mit drei Monaten Frist, der Vermieter nur mit gesetzlichem Grund. Mit Kaution nach § 551 BGB, Betriebskosten nach der BetrKV, Staffel- oder Indexmiete, Angaben zur Mietpreisbremse und Schönheitsreparaturen, die der Rechtsprechung standhalten. Ausdrucken und von beiden Seiten unterschreiben.
Antrag auf Erlaubnis zur Untervermietung
Das Schreiben, mit dem Sie den Vermieter um die Erlaubnis bitten, ein Zimmer oder die ganze Wohnung unterzuvermieten – ohne sie dürfen Sie die Wohnung keinem Dritten überlassen (§ 540 BGB). Es nennt die Räume, den Zeitraum und den Untermieter mit Geburtsdatum und Anschrift, begründet das Interesse, das nach Vertragsschluss entstanden ist, beruft sich beim Teil der Wohnung auf den Anspruch nach § 553 BGB und weist auf das Sonderkündigungsrecht bei Verweigerung hin. Die Vermietung an Feriengäste ist eine eigene Wahl, weil die gewöhnliche Erlaubnis sie nicht deckt. Zum Ausdrucken, Unterschreiben und Versenden.
Untermietvertrag für ein WG-Zimmer
Der Vertrag, mit dem der Hauptmieter einer Wohnung ein Zimmer seiner WG untervermietet: Zimmer und Mitbenutzung von Küche und Bad, Miete mit Nebenkostenpauschale, Kaution nach § 551 BGB, Hausregeln und Kündigung. Er hält die Erlaubnis des Vermieters zur Untervermietung fest (§ 540 BGB) und richtet die Kündigung danach, ob das Zimmer möbliert ist und der Hauptmieter selbst in der Wohnung wohnt – dann gilt die kurze Frist bis zum 15. zum Monatsende (§ 573c Abs. 3 BGB). Unbefristet oder mit Enddatum, etwa für ein Semester. Ausdrucken und von beiden Seiten unterschreiben.
Wohnungsübergabeprotokoll beim Auszug (Rückgabeprotokoll)
Das Rückgabeprotokoll für den Auszug aus einer Mietwohnung: Vermieter und Mieter halten bei der Begehung die Zählerstände für die Schlussabrechnung fest, jeden zurückgegebenen Schlüssel, den Zustand jedes Raums, die Schäden, die der Vermieter beanstandet, neben der Stellungnahme des Mieters, Vereinbarungen dazu sowie die neue Anschrift und das Konto für die Kaution. Der Tag der Rückgabe zählt: Sechs Monate danach verjähren die Ersatzansprüche des Vermieters wegen Veränderungen oder Verschlechterungen der Wohnung (§ 548 BGB). Zum Ausdrucken, gemeinsamen Ausfüllen und Unterschreiben.
Mängelanzeige mit Mietminderung
Das Schreiben, mit dem Sie dem Vermieter einen Mangel der Mietwohnung anzeigen – Schimmel, Heizungsausfall, Wasserschaden, defekte Fenster – und die Minderung der Miete geltend machen. Die Anzeige ist Pflicht: Ohne sie entfällt die Minderung, soweit der Vermieter den Mangel hätte beheben können (§ 536c BGB). Das Schreiben beschreibt den Mangel, setzt eine Frist zur Beseitigung, berechnet die Minderung aus der Bruttomiete, lässt Sie wählen, ob Sie unter Vorbehalt voll zahlen (der sicherere Weg) oder sofort kürzen, und kündigt die Aufrechnung nach § 556b Abs. 2 BGB an. Zum Ausdrucken, Unterschreiben und Versenden.
Fristlose Kündigung wegen Mietrückstands, hilfsweise ordentliche Kündigung
Die Kündigung des Vermieters, wenn der Mieter mit der Miete im Rückstand ist: fristlos nach § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 BGB und zugleich hilfsweise ordentlich nach § 573 Abs. 2 Nr. 1 BGB – denn zahlt der Mieter nach, wird nur die fristlose Kündigung unwirksam (BGH VIII ZR 106/23). Das Schreiben nennt den Kündigungsgrund und jeden offenen Monat, setzt eine Frist zur Rückgabe, widerspricht der stillschweigenden Verlängerung und belehrt über den Widerspruch in Textform. Schriftform: ausdrucken und von allen Vermietern eigenhändig unterschreiben.